Maas, N; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maccherelli, Augustino [„Augustin“]; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Macdonald, Alexander; Hauptmann [ - ] Alexander Macdonald, einer von den vielen irischen „wildgeese“, die als Söldner in Europa kämpften, stand als Hauptmann in Butlers Regiment.
Die Entscheidung zur Ermordung Wallensteins war schon vor Ankunft der Opfer in Eger gefallen. Man brauchte zur Liquidierung der Anhänger Wallensteins Täter und Mitwisser. Außerdem wusste man nicht sicher, wie sich die Truppe nach einem Attentat verhielt. Selbst war man nicht bereit, allein für eine Idee zu sterben; es musste sich auch bezahlt machen. Die drei irischen Hauptleute Alexander Macdonald, Edmund Borcke und Thomas Browne aus Butlers Regiment und Hauptmann Pestaluz aus dem Regiment Trčkas wurden in den Mordplan eingeweiht. Vgl. auch SRBIK, Wallensteins Ende.
MacDonnell [MacDaniel], Denis [Dionysius]; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Macdougall [Macdougal, Duwall, Duvall], Hans; Obristleutnant [ - 29.7.1628 vor Stralsund] siehe unter „Miniaturen“.
Mackenyee [Mackenzie, Mackensie], Robert; Kapitänleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mackwitz, N; Rittmeister ? [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Macmat [Makmat], N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Macmeyer, N; Soldat [ - 1627] siehe unter „Miniaturen“.
Mackwitz, N; Rittmeister ? [ - ] Mackwitz stand 1641 angeblich als Führer einer Reiter-Abteilung in kaiserlichen Diensten.
Im Tagebuch des Schulmeisters Gerlach von Albertshausen bei Würzburg heißt es für 1641; ZIMMERMANN, Tagebuch, S. 29: „12.-15. Juli sind Uengershausen und Geroldshausen mit Mackwitz’schen Reuttern belegt gewesen, haben die Alberthäuser spendieren müssen“.
Mac Nevin [Mc Levinin], N; Obristleutnant [ - ] Mac Nevin [Mc Levinin] stand 1626 als Obristleutnant in kaiserlichen Diensten. Er entstammte uraltem irischen Adel, dessen Stammfolge auf Athius Mac Cnaim-hin (Mac Nevin) 1159 zurückgeführt wird, der aus dem Geschlecht der keltischen Fürsten von Niall-Noygiollach gestammt haben soll. Seine Nachfahren waren später als Mac Nevin-O’Kelly of A(u)ghrim in Böhmen ansässig.
„Der kaiserliche Obristleutnant Mc Levinin schrieb beispielsweise [am 22.5.1626; BW] an den Hildesheimer Rat, dass ihm vier Soldaten ehrvergeßener Weiß ausgerißen seien. Er drängte auf deren Überstellung, da die Deserteure in Hildeßheim […] gesehen worden seien. Falls dieses Schreiben nicht rein spekulativ aufgesetzt worden war, so hatten die Deserteure also versucht, in der Stadt unterzutauchen, wo sie aber von nicht näher genannten Personen erkannt und ihr Aufenthaltsort dem Befehlshaber gemeldet worden war“. PLATH, Konfessionskampf, S. 522.
Madeling, N; Obristleutnant [ - ] Madeling war kaiserlicher Obristleutnant. Im Oktober 1636 wandte sich Georg von Braunschweig-Lüneburg an Melchior von Hatzfeldt wegen der Einquartierung Madelings in den Ämtern Wiedelah [Kr. Goslar] und Vienenburg [LK Goslar]. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 34.
Madlo [Madlung, Mattlohe ?], Hans Georg; Obrist [ - 10.6.1643 in Prag hingerichtet] siehe unter „Miniaturen“.
Maestro [Dalmeister], Lorenzo del; Obrist [ - 4.10.1636] siehe unter „Miniaturen“.
Maestro, Thomas Graf del; Obrist [ - ] Maestro stand als Obrist in kaiserlichen Diensten. Sein Regiment nahm an der Schlacht bei Wittstock (1636) teil. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 568.
Magalotti, N; Feldmarschall [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Magdalene von Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin Ehename: Reuß j. L. zu Gera [12.4.1580 - 22.4.1652] Schwester von Ludwig Günther I., Graf von Schwarzburg-Rudolstadt, seit 1597 verheiratet mit Heinrich I. Posthumus Reuss zu Gera [10.6.1572 - 3.12.1635], Mitglied der „Tugendlichen Gesellschaft“ als „die Verschwiegene“; METZGER; SCHADE, Sprachgesellschaften, S. 622.
Magitius, Johann; Regimentsschultheiss [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Magnus von Württemberg und Teck [12.12.1594 - 6.5.1622] Magnus, der jüngste der fünf Söhne Herzog Friedrichs I. von Württemberg [1557-1608], wurde in der Schlacht von Wimpfen getötet.
Magnus, N; Obrist [ - 20./30.31639 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Mahl, Johann von; Obrist [ - ] Mahl stand 1639 als Obristleutnant unter Burgsdorff in kurbrandenburgischen Diensten.
Das „Theatrum Europaeum“ Bd. 4, S. 103f., hält für den Mai 1639 fest: „Die Schwedische in der Mittelmarck gelegene Völcker brauchten sich nicht wenig tapffer. Dann nachdem der Obrist Burgsdorff mit seiner Reuterey den Schwedischen Obristen Dewitzen [Debitz; BW] (welcher mit seinem Regiment / Obristen Trotzen / Obr. Lieutenant Forby [Matias Forbes; BW] / Obristen Lieutenant Helwy / Obr. Lieutenant Joachim Radecken / samt andern untergebnen Trouppen etliche Tag in der Neustadt gelegen) in 2. oder 3. mal vor der Stadt bravirt / seine Schildwacht biß ans Thor gelegt / doch nichts mehr tentirt, sondern nur versuchen wollen / was die Schwedische thun würden: hat Dewitz solche Bravade länger nicht vertragen können / sich mit den andern Officirern hierauff beredet und geschlossen / den Obristen Burgsdorff (welcher eben nach Berlin / 3. Meil wegs von Bernau Kr. Niederbarnim/Bernau; HHSD X, S. 125f.; BW] / zum Grafen von Schwartzenburg sich verfüget / mit denselben wie die Schweden in der Neustatt anzugreifen / sich befragt / 150. Mußquetirer / 4 Stück / darunter 2. halbe Carthaunen / und 2. Mittel-Stück erfordert / bekommen / und biß auff 1. Meil von Bernau / am 20. 30. May gebracht) zu überfallen / und sein Regiment zu ruiniren / welches dann glücklich abgangen. Massen / als deß Obristen Dewitzen seine / und obgedachter Officirer Völcker am 20. 30. diß um 2. Uhr deß Morgens vor Bernau / der Obriste Burgsdorff aber etwan ein halb viertel Stunde vor wolgedachtem Obristen Dewitzen in Bernau mit gar wenigen Reutern ankommen / dann er die obbemeldte 1500. [!] Mußquetirer 1. Meil von Bernau etwas ruhen lassen / haben die Schweden gleich bey ihrer Ankunfft das Berlinische Thor berennt / eine Petarden daran geschraubt / welche guten Effect gethan / darauff der Obriste Dewitz mit etlichem Volck durchs Thor in die Stadt getrungen / zuvor aber vor das andere Thor in eine Scheuer / und auff den Damm / 200. seiner unberittenen Reuter mit gezogenen Feuerörhren [Feuerrohren; BW] / so sie aus der Rüstkammer zu Stetin [Szczecin; HHSD XII, S. 280ff.] bekommen / gelegt / welche die heraußkommende Burgsdorffische / nebenst 4. Trompetern / so da Marsch geblasen und durchgehen wollen / dergestalt empfangen / daß in die 40. und mehr Personen von den Pferden gefallen und todt blieben / worunter Rittmeister Weiher / welcher neben dem Rittmeister Osten die eine Parthey geführet / gewesen: Der Major aber Marx Ludicke / hat sich durchgehauen / welchen deß Obristen Dewitzen Major Sack biß auff eine halbe Meil verfolget / aber Osten ein frisches Pferd gehabt / deß Major Sacks Pferd hingegen der Marche halber müde war / ist er / und etlich wenig mehr mit ihme in der Flucht entkommen / der Obriste Burgsdorff aber / sein Obrister Lieutenant / Johann von Mahl / und andere Ober- und Unter-Officirer in 37. beneben 295. gemeinen Soldaten seynd gefangen nach Stetin gebracht worden / woselbsten sich die meisten unterhalten lassen“.
Mahler, Heinrich; Hauptmann [ - ]Mahler hatte unter Anholt gedient und war 1632 als kaiserlich-ligistischer Hauptmann in Geseke einquartiert.
„Eodem anno 1632 den 27. Septembris herr haubtmann Henrich Mahler mit seiner compagnie einnehmen müssen und bis auf s. Thomae tag [= Dezember 21] verpfleget, sein 12 wochen 2 tage, deren zerungskosten sich belaufen ad 1 210 1/2 rt“. BRUNS, Geseke, S. 166; Geseke [LK Lippstadt]; HHSD III, S. 253f.
Malcars [Marcas], N; Rittmeister [ - ] Malcars stand 1643 als Rittmeister im lothringischen Regiment des Georg Heinrich von Fleckenstein. In der Stadtchronik von Bietigheim (Herzogtum Württemberg) heißt es; BENTELE, Chronik, S. 211: „Folgends auf Abmarchiren des zu Vayhingen [Vaihingen; BW] gelegenen Obrist Malcars, welcher zwar mit großer Müehe und gegen Schießung aines feinen Stuck Gelds von ainer ehrsamen, löblichen Landschaft ußer solch seinem Nest gebracht, seind die Quartier erweitert und Biettigkheimb von dem 30. Aprilis bis den 8. May, also 9 Tag lang, mit ainer halben Compagnia under Rittmaister Marcas (welcher sich bey disem Lothringisch Refrechierquartier under allen Officirn noch zum besten und freindlichsten erzaigt) worden. Die haben erfordert 215 Gulden 54 Kreuzer, trifft doch der Ordinanz und Marppacher [Marbach; BW] Abrechnung nach mehrers nicht als 42 Gulden 58 Kreuzer 3 Heller“.
Malberg, N; Jesuit [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Malcars [Marcas], N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maleschitzky, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maleschitzky, N; Rittmeister [ - ] Maleschitzky war kaiserlicher Rittmeister unter Holks Kommando. Der sächsische Chronist Lehmann erinnert sich an 1633; LEHMANN, Kriegschronik, S. 64: „und wahr außer diesen ortt in gebirg alß Wiesenthal versalvaguardirt, darein der General auf Interceßion eines Fürsten den Rit-Meister Maleschitzky mit 30 reutern geleget hatte, der den gantzen March uber alda liegen und uber die Verpflegung nicht mehr den 15 thl. bekommen“.
Mälff [Mülff], Martin von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mallinckrodt, Bernhard von; Domdechant [1591 - 1664] siehe unter „Miniaturen“.
Malowetz von Malowetz, Dietrich von; Landeshauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Malsburg [Malsberg], Otto von der; Generalkriegskommissar [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Malschofsky [Malsoffsky], Thomas; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Malvezzi, Virgilio; Schriftsteller; Gesandter [1595 -1654] siehe unter „Miniaturen“.
Mandelsloh [Mandelslohe, Mandeisloh, Mandelslohn, Mandesloe, Mannslohe], Hermann (Johann ?] Christoph [Christoffel] von; Obrist [1602-1655] siehe unter „Miniaturen“.
Mandesloh, Veit Kurt von; Kriegsrat [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mandelslohe, Ernst von; Quartiermeister [ - ] Mandelslohe war kaiserlicher Quartiermeister im Regiment Julius von Hardegg. HAUSMANN, Regiment, S. 124, 125.
Manderscheidt, Hugo Dietrich von; Offizier [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mann, Niklaus; Major [ - ] Mann stand 1647/48 als Major im Regiment Engelberg in schwedischen Diensten.
Der kurbayerische Feldmarschall Gronsfeld bemühte sich bei Wrangel um einen Gefangenenaustausch [Vom 28.11.1647 datiert sein Schreiben an Wrangel über einen Gefangenenaustausch; THEATRUM EUROPAEUM Bd. 6, S. 33f.; bzw. Wrangels. Antwortschreiben; THEATRUM EUROPAEUM Bd. 6, S. 34] und konnte in dieser Zeit der angeblichen militärischen Überlegenheit der Kaiserlich-Kurbayerischen sogar noch versteckte Drohungen erlauben: „Waß nun daryber aus beuelch des herrn general maior Hammerstein etc. des Engelsbergischen regiments zu pferdt maior Niclaus Mann, an die arme I. Kfl. Durchl. zue Köln zueständige leuth vor ein unbilliches begeren und betrouen thuet, haben Ew. Excell. auß bekhommendem zuersehen. Bitte derohalben dieselbe dienstlich, dem gedachten Mann anzuebefehlen, von seinem unuerantworttlichen begeren abzuestehen, oder wenngleich bereits die gelter erlegt währen, ihne zue restitution anzuhalten; im widrigen unuerhofften fahl, khönne Ew. Excell. mich nicht verdenckhen, wann ich zue rettung hochsterwenthe I. Kfl. Durchl. underthanen, mich deren miteln werde bedienen, welche villeicht daß glickh mir baldt würdt an die handt geben“. Riksarkivet Stockholm Skr C G Wrangel E 8366, fol. 2 (A): Gronsfeld an Wrangel, Hauptquartier [= Wolfhagen], 1647 XII 02; eingegangen Minden 1647 XII 17.
Im Januar 1648 – als die kaiserlich-kurbayerischen Armeen schon auf dem Rückzug vor den schwedisch-französischen Truppen waren – las sich das schon wieder ganz moderat: „Daß auch meine wort, die ich wegen deß maior Niclas Mann abgehen lassen, vor eine betrohung aufgenommen und daß irer seits besser und mitl genuog zue benennen [benemen ?] und vorsorgen vorhanden seien, mueß ich bekhennen, daß von dem Edlen Römischen Reich daß adaequatum ius talionis gegen Schweden nit khann gebraucht werden, souil nun zu dienstlicher antwortt“. Riksarkivet Stockholm Skr C G Wrangel E 8366, fol. 2 (A): Gronsfeld an Wrangel, Hauptquartier [= Kitzingen], 1648 I 25; eingegangen Arnstein, 1648 II 12.
Mansfeld-Bornstädt, Bruno III. von; Graf [13.9.1576-6.9.1644]. „Vierter Sohn Brunos II. und der Gräfin Christine von Barby; Enkel Philipps II. von Mansfeld, welcher die Bornstädter Seitenlinie des alten thüringischen Hauses gründete und sie als Oberst-kämmerer Kaiser Karl V. nach den Habsburger Landen verpflanzte. Er ging früh zum Katholicismus über, wurde Malteserritter und verrichtete die einem solchen obliegende „Karawane“. Dann trat er in daß in Ungarn gegen die Türken kämpfende Heer und zeichnete sich – namentlich bei der Eroberung Hatvxin’s [222] (November 1603) – so aus, daß er zum Kriegsrath ernannt wurde. Im Mai 1607 erscheint er als Kämmerer in der Umgebung des Erzherzogs Matthias. Um dessen Erhebung gegen Kaiser Rudolf vor den geistlichen Kurfürsten und Erzherzog Albrecht zu rechtfertigen, wurde er 1608 abgeordnet, indeß zu Regensburg auf kaiserlichen Befehl verhaftet und nach Prag geführt. Rasch freigelassen, kehrte er an Matthias’ Hof zurück, von welchem er in der Folge noch mehrfach in Politischen Geschäften verwendet wurde. 1615 wurde er zum Trabantenhauptmann, Oberststallmeister und Oberstjägermeister ernannt. Die beiden letzten Aemter behielt er unter Ferdinand 11. „und hat er die Jägerei in solche Perfection gebracht, dessengleichen man niemalen gehabt, auch anderer Orten nicht finden wird.“ Das Oberstjägermeisteramt blieb ihm daher auch unter Ferdinand III. Matthias bewahrte ihm bis zu seinem Tode seine besondere Gunst und nicht minder freundlich war ihm der jagdeifrige Ferdinand II. gesinnt, welcher in seinen Armen starb. – In erster Ehe hatte M. 1608 die Witwe Johanns v. Pernstein, Maria Manriquez de Lara, zur Gattin, eine Dame, welche den Mittelpunkt der Prager vornehmen Gesellschaft bildete; als zweite Gemahlin führte er am 13. Juli 1636 Maria Magdalena Gräfin von Törring heim. Von seinen zwei ihn überlebenden Söhnen wurde Franz Maximilian Obersthofmeister der Kaiserin, Heinrich Franz aber Obersthof- und General-feldmarschall; letzterer und der Sohn des Ersteren wurden in den Reichsfürstenstand erhoben“. ADB 20, Leipzig 1884, S. 221f.; SEIDEL, Grafen von Mansfeld, S. 438ff.
Mansfeld-Eisleben, Johann Georg IV. von [15.(oder 10.)5.1593/1619 – 19.2.1647], erster Sohn von Jobst II. [14.4.1559-30.12.1619] und der Anna von Könitz, Herr auf Schraplau, verheiratet seit 21.3.1635 mit Barbara Maria zu Stolberg in Schwarza, evangelisch, schwedischer Obrist, Teilnahme an der Schlacht bei Leipzig; SEIDEL, Grafen von Mansfeld, S. 244f.
Mansfeld-Hinterort (Heldrungen), Ernst Ludwig von [6.6.1605-9.4.1632], erster Sohn von Friedrich Christoph genannt Surdus (der Taube) [4.2.1564-6.4.1631] und der Agnes Gräfin von Eberstein [ - ], verheiratet mit Agnes von Reuß-Gera [1600-1642], Rector Magnificus in Jena, 1622 Obristwachtmeister unter Gustaf II. Adolf, 1631 Telnahme als schwedischer Rittmeister an der Schlacht bei Breitenfeld (17.9.1631). Er verstarb am 8. oder 9.4.1632 an den Folgen seiner Verletzungen. SEIDEL, Grafen von Mansfeld, S. 225.
Mansfeld-Vorderort, Philipp V. von; Graf, Feldmarschall [1589 - 8.4.1657] 1618 schwedischer Obrist eines Fußregiments, hatte dann unter Ernst von Mansfeld gedient und trat 1629 in kaiserliche Dienste, Konversion zum katholischen Glauben, Generalfeldzeugmeister und Feldmarschall. Als kaiserlicher Obrist nahm er am 3.9.1632 an den Kämpfen an der Alten Veste bei Zirndorf teil. Vgl. die Erwähnungen bei KELLER, Drangsale; SEIDEL, Grafen von Mansfeld, S. 436f.
Mansfeld-Vorderort zu Bornstädt, Wolf(gang) III. von; Graf, Feldmarschall [1575 – 5./15.5.1638] verheiratet mit Sophia Schenkin zu Prießnitz und Tautenberg, kursächsischer Obrist und Generallleutnant, dann kaiserlicher Feldmarschall und Statthalter in Magdeburg, auch genannt „der reißende Wolf“. Vermutlich wollte er das Magdeburger Burggrafenamt, das dem Kurfürsten von Sachsen zustand, in seiner Familie erblich machen. Von Mansfeld-Vorderort war aus sächsischen Diensten in kaiserliche übergetreten. Obwohl er erst 1627 in Prag zum Katholizismus konvertierte, wurde er doch sogleich zum Geheimen Rat ernannt. Er war ein Gegner Wallensteins. Allgemeine Deutsche Biographie Bd. 20, S. 212ff.; SEIDEL, Grafen von Mansfeld, S. 433ff.; DITTMAR, Beiträge, S. 233.
Manteuffel, Eberhard Zoege von; Obrist [ - 13.10.1633 gefallen] siehe unter „Miniaturen“.
Manteuffel, Heinrich von; Regimentsquartiermeister [ - ] Manteuffel stammte aus der pommerischen Linie der Familie und war 1631/32 schwedischer Regimentsquartiermeister der Regimenter Wolf Dietrich Truchsess von Wetzhausen. LOOSHORN, Geschichte Bd. 6, S. 166.
Manteuffel, Hermann Zoege von; Obristleutnant [ - ] Manteuffel stammte aus der livländischen Linie der Familie und stand als Obristleutnant in schwedischen Diensten unter dem Befehl des Generalmajors Arvid Wittenberg.
Manteuffel auf Weißenfelde und Arffhaar, Joachim Friedrich Zoege von; Obristleutnant [ - 2.11.1642] Manteuffel stammte aus der livländischen Linie der Familie und stand als Obristleutnant in schwedischen Diensten. Er fiel in der 2. Schlacht von Breitenfeld am 2.11.1642.
Manteuffel [Mann Teuffel, Menteuffel], Julius Eberhard Zoege von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Manteuffel, N; Rittmeister [ - ] Manteuffel stand 1646 als Rittmeister in schwedischen Diensten. SCHEPERS, Bäuerliches Wirtschaften, S. 35.
Mapo, N; Obristleutnant [ - 6.3.1645 bei Jankau] siehe unter „Miniaturen“.
Mapp, N; Obristleutnant [ - 6.3.1645 bei Jankau] Mapp soll 1645 als Obristleutnant des Regiments Piccolomini in kaiserlichen Diensten gestanden haben.Nach Aussage des Historiographen und Habsburg-Anhängers Wassenberg in seinem 1647 erneut aufgelegten „Florus“ soll er in der Schlacht bei Jankau am 6.3.1645 gefallen sein. WASSENBERG, Florus, S. 608. Möglicherweise handelt es sich hier um => Mapo.
Mara, N; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marasin, Jules; Obrist [ - ] Marasin stand als Obrist in französischen Diensten.
Maraval, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marazzani [Marazani], Francesco; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marcas, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marcker, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marcosay, N; Offizier [ - ] Marcosay führte 1620/1621 fünf bayerische Kompanien zu Pferd.
Marcus, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maria Eleonore von Brandenburg; Markgräfin [11.11.1599 - 28.3.1655] Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619) und der Anna von Preußen, 25.11.1620 Gemahlin Gustav II. Adolfs von Schweden, ihre Tochter Christina I. wurde am 8.12.1626 geboren. KIRCHNER, Die Churfürstinnen, S. 178.
Mariane, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marcovich [Mirkovics], Mirko; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mardefeld [Mardefeldt, Marderfelt], Conrad Freiherr von; Obrist, Feldmarschall [um 1610-1688] Er wurde als Conrad von Massberg oder Maesberg, Sohn des aus Deutschland nach Stockholm eingewanderten Handwerkers Johann von Massberg und der Katharina Gese, geboren. 1628 trat er in die schwedische Armee ein, nahm am noch bis 1629 dauernden Schwedisch-Polnischen Krieg teil. 1634 wurde er zum Ingenieur befördert, 1637 zum Generalquartiermeister im Rang eines Hauptmanns ernannt. Ab 1641 leitete er als Obrist und Kommandant den Ausbau der Stadt Demmin zur Festung. Für seine Verdienste als Fortifikationsoffizier wurde er 1646 in den schwedischen Adelsstand erhoben (DROSTE, Im Dienst der Krone, S. 167) und nahm den Namen Marderfelt an. Im gleichen Jahr erhielt er das Kommando über die gesamten schwedischen Festungsanlagen in Pommern, Mecklenburg, der Mark Brandenburg, Bremen und Westfalen. Nach dem Krieg bekam Mardefelt als Dank und Entschädigung Grundbesitz. Er erhielt die Domäne Pritzier mit den Dörfern Hohendorf, Katzow und Netzeband in Vorpommern. Am 19.9.1653 verkaufte er das Gut Pritzier [LK Ludwigslust], ein ehemaliges Tafelgut für 22.000 Rt. an Carl Gustav Wrangel. ASMUS, Besitzungen, S. 133f. Daneben erwarb er das vormals der Familie von Maltzahn gehörende Gut Vanselow an der Tollense bei Demmin. Unter Karl X. Gustav von Schweden nahm er am 2. Nordischen Krieg teil und wurde, 1655 zum Generalmajor ernannt, Kommandant von Thorn und später von Elbing. Zudem amtierte er Gouverneur in Bremen, Vizegouverneur in Wismar und in Pommern von 1668 bis 1672. Ab 1673 war er Ministerresident am kurbrandenburgischen Hof. 1675 wurde er zum Feldmarschall ernannt und führte an der Seite Carl Gustav Wrangels den Feldzug gegen Brandenburg. Wegen Wrangels Erkrankung hatte dessen Stiefbruder Wolmar den eigentlichen Oberbefehl. Beteiligt an der verlorenen Schlacht bei Fehrbellin wurde er wegen des unglücklichen Kriegsverlaufs angeklagt, aber freigesprochen. Im Jahr 1677 wurde er von Karl XI. von Schweden in den Freiherrnstand erhoben. HOFBERG, Svensk biografiskt handlexikon Bd. 2, S. 126.
Marimont [Mairemont, Margemont], Carl Freiherr von; Generalwachtmeister [ - 1668 oder 1679] siehe unter „Miniaturen“.
Maritz, Heinrich; Korporal [ - ] Maritz war kaiserlicher Korporal. Nach den Erinnerungen des sächsischen Chronisten Lehmann lag er 1633 als Salvagarde in Neustadt-Wiesental, der dort auch eine Wiesentalerin heiratete. LEHMANN, Kriegschronik, S. 68.
Markschoff, Thomas; Rittmeister [ - ] Markschoff stand 1645 als Rittmeister unter Otto Christoph von Sparr in kaiserlichen Diensten.
Im Tagebuch des Schulmeisters Gerlach von Albertshausen bei Würzburg heißt es für 1645; ZIMMERMANN, Tagebuch, 31f.: „12. April kommt Rittmeister Thomas Markschoff mit Reuttern vom Sparr’schen Regiment im Geroldshausen von Most (Moos) an, bleiben bis 19. April, nehmen dem Bauern Fuchs 2 Pferde mit. Große Furcht, viel draufgangen, haben die Bauern hart geschlagen wegen Wagen mitgeben“.
Marradas y Viquez, Balthasar de; Generalleutnant [28.11.1580 - 12.8.1638] [28.11.1580 - 12.8.1638] Generalleutnant und Stellvertreter Wallensteins. 1619 Ernennung zum kaiserlichen Generalwachtmeister, 1626 Feldmarschall, 1627 Generalleutnant, beteiligt an den Verwandlungen um die Absetzung seines Feindes Wallenstein. 1631 verlor er Prag an die Sachsen und wurde 1632 wegen seiner Misserfolge in Schlesien auf Betreiben Wallensteins abberufen. Nach dessen Exekution wurde er Geheimer Rat und Statthalter von Böhmen. Zu den Klagen über Marradas’ Kriegsführung HALLWICH, Fünf Bücher, Zweiter Band, S. 256f. Die Geburtsjahre bei BEDÜRFTIG, Taschenlexikon Dreißigjähriger Krieg, S. 149 (1560), oder NÜCHTERLEIN, Wernigerode, S. 11 (1577) sind falsch. Vgl. dagegen FINDEISEN, Dreißigjähriger Krieg, S. 175f.
Marradas y Viquez, Don Jorge (Jürgen, Georg) de; Obristleutnant [ - ] kaiserlicher Obristleutnant und Bruder des Balthasar de Marradas. Erwähnt bei NÜCHTERLEIN, Wernigerode.
Marolles, Joachim de Lenoncourt, marquis de; Gouverneur [ - ] Marolles war französischer Gouverneur von Diedenhofen [Thionville].
Marre[n], Baltzer [Balthasar]; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marschalk, Hans Wilhelm von; Namensform: Marschall [ - ] Schwarzburg-rudolstädter Stallmeister, Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als „der Taugliche“.
Marschalk, Kilian; Hauptmann [ - ] Marschalk stand als Hauptmann im 1637/38 im Regiment Waldau [Waldow; BW] und lag wahrscheinlich von Dezember 1637 bis Januar 1638 in Kitzingen im Quartier. HOCK, Kitzingen, S. 145; Kitzingen; HHSD VII, S. 357ff.
Marschall, Ludwig Ernst; Oberaufseher [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marschalk [Marschalck], Philipp Ernst; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marschalk gen. Greif, Veit Ulrich; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marschalk, Wolf [Dietrich]; Obristleutnant, Namensform: Marschall [ - ] Herr auf Herrengosserstädt, Bruder des Ludwig Ernst Marschalk, Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als „der Kriechende“, Hauptmann von Langensalza und Weißensee, weimarischer Leutnant, kursächsischer Obristleutnant und Obrist. KNESCHKE, Adels-Lexicon Bd. 5, S. 141; HUSCHKE, Herzog Wilhelm, S. 257.
Marschalk von Ebenthal, Hieronimus; Obristleutnant [ - ] Marschalk von Ebenthal [Bez. Gänserndorf, Niederösterreich oder Bez. Klagenfurt-Land] stand als Obristleutnant im Regiment Widerholt. Im September 1639 lag er noch als Kapitän auf der Festung Hohentwiel.
Marschall, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marschoffsky, N; Obrist [ - 4.10.1636 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Marsillat [Marcillac], N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Marsin [Marchin, Marcin, Marzin], Jean Gaspard Ferdinand Conte de; Feldmarschall [ - 1673] siehe unter „Miniaturen“.
Marsinay, Meinhard; Obrist [ - ] Marsinay führte in der Schlacht bei Nördlingen am 5./6.9.1634 das ehemalige Kroatenregiment Losy mit 430 Mann in 10 Kompanien, das er Mitte 1634 erhalten hatte, da Peter von Losy wegen seiner Beteiligung an der Wallenstein-Affäre noch nicht wieder eingesetzt war.
Marsou, N; Offizier [ - ]
Im Februar 1631 stand er als Kommandant von Neubrandenburg in kaiserlichen Diensten.
“Weil die mecklenburgischen Herzöge, welche noch nicht hinlänglich gerüstet waren, von der Lübecker Seite her den erwarteten Vorstoß nicht machten, kehrte Gustav Adolph zunächst nach Pommern zurück, gewann aber wieder im Februar 1631 durch Kapitulation des kaiserlichen Obersten Marsou Neubrandenburg, welches er durch seinen General Dodo von In= und Kniephausen und 2000 Mann besetzen und stark befestigen ließ”. BALCK, Mecklenburg, S. 91.
Martelini [Mortellini, Martolini], Pier; Obrist [ - 2.11.1632]
Martelini war angeblich kaiserlicher Obrist.
1631 stand er noch als Rittmeister im belagerten Wismar und wurde am 11. oder 12.8.1631 durch zwei Schüsse in die Seite verwundet; WIEGANDT, Wismar, S. 82f. Nach Barudios Auffassung könnte er den schwer verletzten Gustav II. Adolf in der Schlacht bei Lützen getötet haben, BARUDIO, Gustav Adolf, S. 614: “Kaiserische Kürassiere stürmten heran, wahrscheinlich aus der doch noch eingetroffenen Reiterei Pappenheims, die in die Ausfransungen und Verkeilungen von Wallensteins Nebenkern her eindrangen und den rechten Flügel samt Zentrum der Royal-Armee trotz ihres anstrengenden Ritts von Halle her heftig zusetzten. Ein gewisser Mortellini – sein Name allein schon ist todbringend genug – treibt sie auf die beiden Einsamen zu. Als Leubelfing bei ihrer Ankunft gefragt wird, was das für einer sei, der da am Boden liege, soll er geantwortet haben, es sei ein Offizier, was so falsch nicht war. Für seine Auskunft werden ihm zwei Pistolenschüsse verpaßt und drei Degenstiche dazu. Doch der Tod trat nicht ein. Er lebte noch neun Tage nach der Schlacht. Dagegen muß ein erneuter Kopfschuß, womöglich aus der Pistole des Obristen Mortellini, der bald darauf selbst fallen sollte, Gustav Adolf endgültig das Ende gebracht haben, während ihm noch mit einem Schwertstreich die rechte Brust aufgerissen wurde. Gierige Hände griffen nun nach seiner Halskette, nach dem Koller, den Hemden, Stiefeln und Sporen. Einige der Reiter wollten ihn sogar mit sich wegziehen wie ein Beutestück, ließen den Leblosen aber zurück, als sie von Schwedischen in eigene Bedrängnis gebracht wurden. Einer der Plünderer verpaßte dem geschundenen und aus vielen Wunden blutenden Leib des Königs noch einen Schwertstreich in den Rücken, ehe er im Nebel verschwand”.
Es gibt allerdings nur einen kaiserlichen Rittmeister Pier Martelini in der Literatur, der einen Teil des Kavallerieregiments Piccolomini geführt haben soll; Herchenhahn, Geschichte Albrechts von Wallenstein, S. 237; vgl. dagegen SRBIK, Zur Schlacht von Lützen; WILSON, Europe’s Tragedy, S. 516 (hier ist er Major).
Martensson, Carl; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Martini, Harvat; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Martini, N; Obrist [ - März 1639 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Martinitz, Benno Bořita z; Graf [ - ] Benno Bořita von Martinitz war der Sohn des Jaroslav und mit ihm zusammen in schwedische Gefangenschaft geraten.
Am 1.8.1648 berichtete La Corona aus Beraun [Beroun; HHSBöhm, S. 31f.] an Piccolomini, den neuen Oberkommandierenden der kaiserlichen Armee nach dem Tod Holzappels in der Schlacht bei Zusmarshausen am 17.5.1648 über die Eroberung der Prager Kleinseite durch Königsmarck: „Den traurigen Zustand mit Prage habe ich zur Berichten nichts unterlassen wollen, dass der Königsmarck nach Prage kommen, die Kleine Seite mit Schand undt Spott erobert, solche einen Halbentag geplündert, über 180 Person wird gehawet, den Obristen Purggrafen, Cardinal und andere grosse Herren, so auf der Kleinen Seite gewohnet, gefangen genommen. Der General Wittenberg ist gestern auch ankommen und weilen der Herr Graf Puchheimb heinein gelanget, werden die Alt- und Neustätter, welche zwei Blutsiege fanden auch gesterket.
Herr Cardinal [Ernst Adalbert von Harrach], Ober-Purggraf [J. Bořita von Martinitz; BW], Ober-Hofmeister [F. O. v. Kolowrat-Libstejnský; BW], Obrister Landrichter [F. M. K. von Sternberg; BW] undt General-Commissar von Collowrath [W. E. von Kolowrat-Krakovský; BW] worden in ihren Hausern verwacht, aber erstlich alle ihre Häuser, wie auch die Kleine Seiten, einen halben Tag ausgeplündert. General Wittenberg soll an vorgangenen Freitag früh selbsten mit seinen Herren in Schloss ankommen sein, und ebenso dann Königsmarck in kaiserlichen Zimmer wohnen“. TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1149.
B. I. von Martinitz hatte sich am 25.10. an Königsmarck gewandt und sich über seine Gefangenschaft in seinem Hradschiner Haus, das ausgeplündert wurde, beklagt. Sämtliche Gold- und Silbersachen, Kleinodien und Bargeld wurden aus dem Haus getragen, die Pferde aus den Ställen weggeführt. Königsmarcks Sekretär, sein Hofmeister und der Proviantmeister hätten in Königsmarcks Namen 20.000 Rt. verlangt. Graf Jaroslav Bubna sei mit Berichten über Verhandlungen am Wiener Hof wegen der Freilassung der Gefangenen zurückgekehrt. Er selbst solle außer dem Silber noch 30.000 Rt. bezahlen, Jaroslav von Martinitz 20.000 Rt. und Benno von Martinitz 8.000 Rt. Königsmarck möge bei Pfalzgraf Karl Gustav ihre Freilassung unterstützen. TOEGEL; KOČÍ, Der Kampf, Nr. 1201.
Martinitz, Bernart Ignác [Bernhard Ignatz], Bořita z, Graf; Rat, Kammerherr und Oberstburggraf [1615 - 1685] siehe unter „Miniaturen“.
Martinitz, Georg [Jiři] Adam Bořita z; Oberstkanzler [29.3.1602 - 6.11.1651 in Wien] siehe unter „Miniaturen“.
Maschien [Mackhin], Caspar von; Obristleutnant [ - 2.9.1632] siehe unter „Miniaturen“.
Masille, N; Adjutant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maßbach, Veit Ulrich von; Adliger [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maßlehner [Maslehner, Maßlöhner] gen. Unger [Ungar], Andreas von; Obrist [ - beigesetzt 20.10.1638 in Torgau] siehe unter „Miniaturen“.
Masson y Guyo, Diego Sebastian; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Massoni [Masson], Alessandro [Alexander] von; Kriegskommissar [1592 - 04.11.1645 in Hildesheim] siehe unter „Miniaturen“.
Materna z Kvĕtnice, Hanuš Jiři; Rittmeister [ - gefallen am 29.8.1631 bei Wittenberg] Materna z Kvĕtnice hatte seine Güter an Wallenstein verkauft und lebte in Freiberg (Kursachsen). Er war Rittmeister in der schwedischen Armee und fiel am 29.8.1631 bei Wittenberg. JELINEK, Die Böhmen, S. 58; Ottův slovník naucný Bd. 16, S. 973f.; Wittenberg [Kr. Wittenberg]; HHSD XI, S. 504ff.
Mathäi [Mathey, Matthæi, Matthei], Lodovico; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mathes, N; Dragoner [ - ]
Das Kriegstagebuch des Rüthener Bürgermeisters Christoph Brandis (ca. 1578-1658) über die hessische Einquartierung 1636 hält fest; CONRAD; TESKE, “Sterbzeiten”, S. 309f.: “Den 7ten April geschah eine schaendliche That. Ein Soldat Namens Mathes quartirte in D-s Hause (c. Da der Name dieses Buergers noch wirklich in Ruethen existirt, so fand ich vor gut ihn hinweg zu lassen.). Dieser Mathes hatte ihn schon vorher durch Einschlagung der Fenster, Thueren und Tischen, ja selbst durch schwere Pruegelsuppen viel molestiert [= belästigt], nun fehlte pro coronide ceterarum crudelitatum [= als Krönung weiterer Gefühllosigkeiten] noch das schlimmste. Am 7ten Morgens, als mehrbesagter Mathes noch auf der Buehne [= dem Lagerboden] lag, rief er herunter, man sollte ihm einen Pott voll Milch bringen oder er wollte alles zusammenhauen. D. schickt seine Tochter ein wackeres 17 Jahr altes Maedchen, ins Nachbarshaus, um welche zu bekommen. Weil nun das Maedchen ein wenig lange ausgeblieben, hat der Mathes destomehr gelermt, bis sie endlich gekommen und ihr Vater ihr gesagt: Sie sollte es dem Soldaten hinauftragen. Sie war iussu Patris [= auf Geheiß des Vaters] kaum heraufgekommen, als sie der Mathes zu seinem Willen haben wollte, sie wehrte sich, so gut sie konnte, und rief nach Huelfe, der Soldat aber stak ihr die geknueffte (geballte) Faust ins Maul. Indeß hatte der Vater doch etwas davon gehoert, er eilte mit seiner Hausfrauen herauf, Mathes aber hatte die Thuer schon zugeschallert [= zugeriegelt], und die armen Eltern mußten durch ein Loch, das Mathes schon einige Zeit zuvor in die Thuer gehauen hatte, ihr eignes Kind schaenden sehen ohne ihr helfen zu koennen. Der Kerl hatte ihr benebens [= dabei] die rechte Brust (d. Im Original steht eine andere bloß in Westfalen uebliche Benennung.) weil es sich vermuthlich zu stark gewehrt hatte, ganz und gar aufgerissen, so daß ein ganzes Stueck nachhero herausgefallen, und das Maegdlein ganz unmenschlich zugerichtet, unter unaufhoerlichen Schmerzen 14 Tage darauf verstorben. Der Vater gieng heute mit mir zu dem Hauptmann, um sich wegen des mehr besagten Mathes zu beklagen; aber er gab uns trozig zur Antwort, wenn es einmal todt seye, koenne er nicht mehr helfen. Er bestrafte auch den Mathes keinesweges, sondern ließ ihn, wie andere frei herumgehen. Der Vater ist untröstlich, und jedem dauert das arme Maegdlein, requiescat in pace [= Möge es in Frieden ruhen !]“. Die Einfügungen in eckigen Klammern stammen von den Herausgebern, in runden Klammern von dem 1. Hg. Cosmann (1789).
Matthei, Giuseppe; Obristleutnant [ - ] Matthei führte als Obristleutnant vermutlich in der Schlacht bei Nördlingen am 6.9.1634 das Kürassierregiment Alt-Piccolomini, das zu den besten Truppen innerhalb der kaiserlichen Armee gezählt wird. ENGERISSER; HRNČİŘİK, Nördlingen, S. 232.
Matthieu, J.; Leutnant [ - ] Matthieu stand als Leutnant in kaiserlichen Diensten. Im September 1635 verteidigte sich Obristwachtmeister Karl von Darnoy bei Melchior von Hatzfeldt gegen Verleumdungen durch Matthieu. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 220.
Matthison [Mateson], N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mattris, N; Obristwachtmeister [ - ] Mattris stand 1634 als Obristwachtmeister in braunschweig-lüneburgischen Diensten.
Der Hildesheimer Chronist, Arzt und Ratsherr Dr. Jordan notiert in seinem Tagebuch unter dem 28.6./8.7.1634: „Als bishero bey den Trompetern wegen des Accords unter den Braunschweigischen und hiesigen Kayserschen noch in Schrifften gehandelt, wurden heut zwischen 11 und 12 Uhren Mittages von hier aus der Obristwachtmeister von der Newstadt, Rittmeister Rodoan, Hauptman Johan Pinguis in einer Schanzen voran hernacher D. Joachimus Stein, Heinricus Jordans, L. Berwardus Willerding, Secraitarius Henricus Nieland gesand; von der Kegenseite soll der Braunschwg. Commissarius Obrist Diedrich. It: Vict. Cord von Mandelßloh, Jacob Arent Papen und Johannes Block. Ist ein blaw Zelt uf der Steingrube aufgeschlagen und wegen Uebergebung der Stadt tractirt worden. Kamen unter dem Rabenstein in einem vermischeten Bawren-Zelt zusamen. Abend zwischen 5 und 6 Uhren komen sie wieder herein, und mügte uf beeden Seiten ein jeder sein Bestes thun mit schießen, welches unter der Zeit geruhet“. SCHLOTTER, Acta, S. 189.
Matzdorf, Peter Ludwig von; Offizier [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mauerschütz, Gregor; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maul [Mauil], N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Maul, N; Kapitän [ - ] Maul stand 1632 als Kapitän im schwedischen Regiment Sperreuter. KODRITZKI, Seitenwechsel, S. 19.
Maurer, Wolfgang; Obristleutnant [ - ] Maurer stand ab 1640 als Obristleutnant in kaiserlichen Diensten. Im August 1640 hatte Ferdinand III. Melchior von Hatzfeldt die Übernahme des Obristleutnants Wolfgang Maurer in Hatzfeldts Dienste empfohlen. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 287.
Maurer, N; Obrist [ - ] Maurer war 1648 kurbayerischer Regimentskommandeur. Bei KAPSER, Kriegsorganisation, nicht aufgeführt. Möglicherweise war er jener Obristleutnant Wolfgang Maurer, den Ferdinand III. Melchior von Hatzfeldt im August 1640 zur Übernahme in Hatzfeldts Dienste empfohlen hatte. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 287.
Maximilian Adam von Leuchtenberg; Landgraf [17.10.1611-1.11.1646 in Nördlingen) letzter Landgraf von Leuchtenberg von 1621 bis 1646. In Würzburg und München erzogen und ausgebildet übernahm Maximilian Adam die Verwaltung der leuchtenbergischen Landen erst 1628, die von Grünsfeld 1631. Die Ehe des Landgrafen mit Maria Johanna von Helfenstein blieb kinderlos, der einzige Nachfolger starb bereits kurz nach der Geburt. Maximilian Adam wechselte oft seinen Aufenthalt auf seinen Besitzungen, ohne den Durchmarsch von Kriegsvölkern verhindern zu können. Besonders verheerend waren die Einfälle der Truppen Piccolominis 1636 und der Schweden 1641. Nach der fast vollständigen Zerstörung seiner Länder kam Maximilian Adam als Kommandant der Stadt Nördlingen in kaiserliche Dienste und verstarb 1646 an Wassersucht. Damit erlosch die Linie der Landgrafen von Leuchtenberg im Mannesstamm.
Maximilian, Otto; Hauptmann [ - ] Maximilian stand 1622/23 als Hauptmann im kurbayerischen Regiment Ott Heinrich Fugger. HABERER, Ott Heinrich Fugger, S. 256.
May, Balthasar; Kornett [ - ] May stand als Kornett im Kavallerieregiment Erasmus von Plato, als er in der Schlacht bei Nördlingen (5./6.9.1634) in Gefangenschaft geriet; ENGERISSER, Nördlingen 1634, S. 272.
Mayer, Adam; Obristleutnant [ - ] Mayer stand als Obristleutnant in schwedischen Diensten und war 1646/47 Kommandant von Ingolstadt, das er am 23.1.1647 übergeben musste.
Mayer, [Johann Rudolph ?]; Obristwachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mayer, Konrad; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mayr, [Johann ?]; Hauptmann [ - ] Mayer stand 1634 als Hauptmann im bayerischen Regiment Ott Heinrich Fugger. HABERER, Ott Heinrich Fugger, S. 338, Anm. 1070.
Mayteny de Kissilökiö, Mihaly; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Medele, Anton; Geschützhauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Medicis, Leone Cropello de Blefice [Capello] de; Freiherr [ - um 1642] Kaiserlicher Obristleutnant, Obrist und Generalquartiermeister. 1627 erhielt er das Regiment des wegen seiner Exzesse hingerichteten Obristen Schellart von Donfurt von Gürzenich, wobei er sich dem Stil seines Vorgängers, nur gemäßigter, anpasste. KELLER, Drangsale, S. 90ff. Nach Wallensteins Aussage (1628) war dessen „Geldgeiz weltbekannt“; KELLER, Drangsale, S. 94. De Medicis hatte 1631 dem damaligen Besitzer Primkenaus [Przemków, heute Stadt in Polen, Gemeinde Przemków (Gmina Przemków), Powiat Polkowicki, Woiwodschaft Niederschlesien], Johann Wolfgang (der Ältere) von Rechenberg [1599-gefallen 27.3.1633, kaiserlicher Rittmeister], bei einem gemeinsamen Trunk im Wirtshaus die Herrschaft Primkenau mehr oder weniger abgeschwatzt. De Mecicis vertrieb den evangelischen Pfarrer und setzte durch sein Testament vom 4.4.1636 den Jesuitenorden, der im nahen Glogau eine Niederlassung hatte, zum Erben ein. Bargeld sah von Rechenberg angeblich nie, auch nicht sein Nachkommen Johann Wolfgang (der Jüngere) [um 1630-9.3.1668], und so wurde dieser Handel zur Ursache eines über Generationen geführten Rechtsstreits. De Medicis, angeblich ein Abkömmling der berühmten Florentiner Patrizierfamilie, stand zudem in enger Verbindung mit den berüchtigten “Lichtensteinern”, die als gegenreformatorische Exekutoren des Kaisers besonders in Niederschlesien unterwegs waren. 1634 hatte er Anna Maria Juliane Freifrau Kochtiky von Kochtitz [um 1600-nach 1664], die Witwe des katholischen Freiherrn Georg Christoph I. von Proskau (Proskowsky) [um 1569-19.9.1625] geheiratet, die einen damals 5jährigen Sohn mit in die Ehe brachte: Georg Christoph II. von Proskau (1629-1701). Die Witwe heiratete nach de Medicis Tod um 1642 nochmals. Die Jesuiten traten zwar 1643 in die Erbschaft ein, mussten aber nach einem zwanzig Jahre dauernden Prozess die Herrschaft gegen 1000 Rt. an den Stiefsohn abtreten. Ihr zweiter Ehemann, der Obrist Joachim von Mitzlaff, war vorübergehend in die Verwaltung der Herrschaft eingesetzt. Nach den „Primkenauer Memoiren“. Online verfügbar unter http://www.foerderkreis-primkenau.de/Memoiren/Schuetzengilde1.htm. Vgl. auch die häufigen Erwähnungen bei dem Wernigeroder Kantor und Chronisten Tobias Schmidt für 1625/26; NÜCHTERLEIN, Wernigerode; KELLER, Drangsale.
Meerettig [Merrettig, Merredich], Friedrich von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Medina Carausa [Carossa, Carussa, Caruße], Don Francisco Marques de, Obristwachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mehle, Carl Joachim von; Kapitänleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meier [Meyer], Anton [„Curd“, „Cord“]; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meinecke, Christoph; Quartiermeister [ - ] Meinecke fungierte 1640 als Quartiermeister der schwedischen Armee und war Ende Mai 1640 in Jena einquartiert. TRÄGER, Magister Adrian Beiers Jehnische Chronika, S. 58.
Meinoin, Johann; Rittmeister [ - ] Meinoin soll 1623 als Rittmeister in hessen-kasselischen Diensten gestanden haben.
Im Niederelsunger Fruchtregister (Landgrafschaft Hessen-Kassel) von 1623 werden eine Reihe Namen höherer Offiziere genannt, die zeigen, dass in diesem Jahr hessische Soldaten hier waren. So werden genannt: “Capitein Glachterinx, Rittmeister Gogreben, Rittmeister Johan Meinoin, Oberst Ridtesel, Oberst Schauwenburgk, Rittmeister Schmollhausen, Oberst Leutenandt von Gunterodt”. Sie alle bekamen Frucht für Pferde usw. von denen von der Malsburg.
Meisel, N; Obrist [ - ] Das Regiment hatte an der Schlacht bei Wittenweier am 9.8.1638 im ersten Treffen teilgenommen. KODRITZKI, Seitenwechsel, S. 83, Anm. 1.
Meisenheim, N; Kapitän [ - ] Meisenheim stand als Kapitän unter dem Kommando Widerholts auf dem Hohentwiel. KODRITZKI, Seitenwechsel, S. 80, Anm. 1.
Meisner [Meissner], Johann Baptist; Rentschreiber [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Melander von Holzappel, Peter; Graf, Generalleutnant [8.2.1585 - 17.5.1648] Hessen-kasselischer Generalleutnant und kaiserlicher Feldmarschall, 1615 im Dienste Venedigs, 1620 in der Schweiz, 1625 erneut in Venedig, dann in französischen Diensten, am 7.7.1633 Sieg bei Hessisch-Oldendorf mit Herzog Georg von Braunschweig-Lüneburg und Knyphausen über Johann II. von Mérode und Gronsfeld, 1633-1640 Aktivität als hessen-kasselischer Generalleutnant, diplomatische Tätigkeit für Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, 1641 Erhebung in den Reichsgrafenstand, 1642 Eintritt in kaiserliche Dienste, nach Matthias Gallas’ Tod 1647 Ernennung zum Feldmarschall. Neben Alexander von Velen war Melander einer der größten Kriegsgewinnler auf deutscher Seite. GEISTHARDT, Peter Melander; KELLER, Drangsale, S. 194f.; KNETSCHKE Bd. 4, S. 458f.; HÖFER, Ende.
Melleo, Leon; Obristwachtmeister [ - ] Melleo stand als Obristwachtmeister im kaiserlichen Regiment Fernemont und geriet in der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2.11.1642 in schwedische Gefangenschaft. RUDERT, Kämpfe, S. 148.
Mellien, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Melo, Don Francisco de; Botschafter [1597 in Estremoz-1651] portugiesischer Marqués de Tor de Laguna, Conde de Assumar, von 1641 bis 1644 interimsweise Statthalter der habsburgischen Niederlande. 1632 bis 1636 war er spanischer Botschafter in Genua. 1638 wurde er zum Vizekönig von Sizilien ernannt, zwei Jahre später zum Botschafter in Wien. Vor allem aber bleibt er wegen seiner historischen Niederlage in der Schlacht von Rocroi 1643 in Erinnerung, die heute als Beginn des Niedergangs des spanischen Imperiums angesehen wird. Sein Sieg in der Schlacht bei Honnecourt 1642 hingegen geriet fast völlig in Vergessenheit. 1647 bis 1649 amtierte er als Vizekönig von Aragón.
Mendano, Don Caspar di [ - ] kaiserlicher Obristleutnant. Vgl. die Erwähnungen bei NÜCHTERLEIN, Wernigerode.
Mende, N; Rittmeister [ - ] Mende stand 1642 in kurbayerischen Diensten. LAHRKAMP, Werth, S. 123, Anm. 18.
Menge, N; Obristleutnant [ - ] Menge stand 1644 als Obristleutnant in schwedischen Diensten. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 282.
Mengersen, Georg [Jörgen] von; Rittmeister [ - ] Mengersen hatte 1620 ein Werbepatent des Rheingrafen Otto erhalten, war Rittmeister unter Christian von Braunschweig und führte ein Regiment zu Pferd. NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 291, 153, 198.
Mengersen, Johann Moritz von; Rittmeister [ - ] Mengersen stand 1622 als Rittmeister unter Anholts Befehl in ligistischen Diensten. SCHÜTTE, Dreißigjähriger Krieg, S. 118.
Mengl, N; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meppel [Meppele, Mepell], Adrian; Obristleutnant [ - ] Meppel stand als Obristleutnant in Mansfelds Diensten. Er nahm Weihnachten 1623 an der Schlacht bei Altenoythe gegen die ligistischen Truppen unter Erwitte teil. BARTON, Schlacht, S. 17.
Merckel, Hans Adam; Offizier ? [ - ] Merckel hatte in schwedischen Diensten gestanden.
Der Schmalkaldener Chronist Pforr berichtet: „Den 12. Mart: [1639; BW], in der nach tumb 12 Uhr, sint 2 bürgerssöhn, Hanß Adam Merckel und Philipps Spielhaußen, so in Schwedischen Krigsdiensten geweßen, alhier vor daß Oberthor kommen und mit großer ungestümm uff 500 soldaten quartir begehrt. Hierdurch ist der statt ein großer schreck entstanden“. WAGNER, Pforr, S. 148; Schmalkalden [Kr. Schmalkalden]; HHSD IX, S. 387ff.
Merckel, Leonhard; Obristwachtmeister [ - ] Merckel stand 1644 als Obristwachtmeister in kaiserlichen Diensten. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 278.
Mercker, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mercy, Caspar Freiherr von; Generalwachtmeister [ - 5.8.1644] siehe unter „Miniaturen“.
Mercy [Mersi] von Mandre und Collenberg, Franz von; Freiherr, Generalfeldmarschall [1589-1590 oder 1597 - 3.8.1645] Mercy stammte aus Lothringen und war der wohl fähigste kurbayerische Generalfeldmarschall. Als Obristwachtmeister nahm er unter Tillys Kommando an der Schlacht bei Breitenfeld (17.9. 1631) teil, 1633 wurde er Obrist. Am 29.8.1634 musste er trotz tapferer Verteidigung die Festung Rheinfelden an Bernhard von Sachsen-Weimar übergeben. Am 30.4.1635 wurde er kaiserlicher Generalwachtmeister, im Juli 1638 mit Billigung Ferdinands III. bayerischer Generalfeldzeugmeister. 1640 konnte er Franken erfolgreich gegen Banér verteidigen, Anfang 1641 gelang es ihm, Banér vor Regensburg zu vertreiben und Banérs Nachhut am 27.3.1641 bei Neuburg vorm Walde zu besiegen. Im Sommer 1641 lag er als Unterführer vor Wolfenbüttel, 1642 wurde ihm die selbstständige Verteidigung Schwabens übertragen. 1643 zum Generalfeldmarschall befördert, gelang ihm am 24.11. 1643 ein großer Sieg bei Tuttlingen, am 11.5.1643 die Einnahme Überlingens und am 27.7. die Freiburgs [vgl. SCHAUFLER, Schlacht], am 5.8.1644 ein wichtiger Sieg gegen Turenne und Louis II. Prinz von Condé, den Herzog d’Enghien. Am 5.5.1645 errang er bei Mergentheim erneut ein großer Sieg über Turenne, der fast die Hälfte seiner Truppen verlor. Am 3.8.1645 wurde Mercy in der Schlacht bei Alerheim gegen Condé von einer Kugel aus den eigenen Reihen getötet. HEILMANN, Feldzüge; NEUHAUS, Mercy; NÜCHTERLEIN, Wernigerode; KLUGE, Hofer Chronik.
Mercy, Heinrich Freiherr von; Feldmarschallleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mercy, Leopold Freiherr von; Obrist [ - ] Leopold Freiherr von Mercy war kurbayerischer Obrist. Vgl. die Erwähnungen bei KAPSER, Kriegsorganisation.
Mercy, Peter-Ernst von; Obrist [1641 – 10.10.1686] Mercy, der Sohn des Franz von Mercy, stand als Obrist in lothringischen Diensten. SCHAUFLER, Schlacht, S.117. Am 29.7.1682 wurde er Generalfeldwachtmeister, am 6.9.1685 Feldmarschallleutnant.
Merix Angelo, Georg Wilhelm; Kapitänleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mérode, Ernst von; Generalwachtmeister [ - ] Ernst von Mérode stand 1632 Generalwachtmeister in spanischen Diensten.
Mérode, Floris [Florentino] de, Baron de Asten [d'Asti] siehe unter „Miniaturen“.
Mérode, Franz Graf von, Herr zu Dugny; Obrist [ - ] Mérode wurde mit Anweisung Ferdinands III. an Melchior von Hatzfeldt vom Januar 1640 als kaiserlicher Obrist bestallt. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 219.
Mérode-Houffalize de Bocarmé [Boccarmé], Philippe conte de; Obrist [ - 1667] siehe unter „Miniaturen“.
Mérode zu Jechay [Jehay], Johann Freiherr von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mérode-Waroux, Eitel-Fritz; Obrist [ - ] Eitel-Fritz, der Bruder des Johann II. von Mérode-Waroux, stand als Dragoner-Obrist in kaiserlichen Diensten.
Mérode-Waroux [Meroda, Merodi], Johann II. Graf von; Generalfeldzeugmeister [1584 oder um 1589 - 10.7.1633 in Nienburg] siehe unter „Miniaturen“.
Mérode-Waroux, Philipp Germanus Franz Graf von; Obrist [ - 30.4.1644 in Köln] siehe unter „Miniaturen“.
Merode [Meroda, Marode], Werner von [Freiherr von ?]; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mers [de Mers, Mersch], Franz [François] Freiherr von [de]; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Merven, Heinrich van der; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Merz, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Messerschmidt, N; Kapitän [ - ] Messerschmidt stammte aus Herborn [Dillkreis; HHSD IV, S. 212ff.] und diente 1631 als Kapitän in der Royal-Armee.
“Seit Ende des vorigen Jahres hatten sich einige hundert Soldaten von Graf Pappenheims Regiment in Dillenburg und Herborn einquartiert. Ein schwedischer Kapitän, der in Herborn gebürtig war und den man den jungen Messerschmidt nannte, vertrieb mit 70 Mann das Pappenheimische Regiment, das noch in seiner Geburtsstadt lagerte”. GAIL, Krieg, S. 18.
Mettecoven, Walter von; Rittmeister [ - ] Walter von Mettecoven stand 1627 als Rittmeister in kaiserlichen Diensten.
Er erwähnt in einem Schreiben an Melchior von Hatzfeldt vom Februar 1627 die Einquartierung zusammen mit dem Obristwachtmeister Baron Claudius von Sirot in Militsch [Milicz; HHSSchl, S. 314f.], die großen Verpflegungsschwierigkeiten und die große Armut der z. T. nach Polen geflüchteten Bevölkerung. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 6.
Metternich, Heinrich von; Propst [ - 19.4.1658] Benediktiner, Prof. von Werden, ca. 1617-1625 in Ammensleben, 1631 in Werden, 1638 erneuter Versuch in Wasserleben, 1644 Propst in St. Agnes in der Magdeburger Vorstadt. STÜWER, Reichsabtei Werden, S. 453; vgl. die Erwähnungen bei NÜCHTERLEIN, Wernigerode.
Metternich, Johann Wilhelm von; Obrist [ - 1.6.1634] Metternich, der Bruder des kurbayerischen Statthalters in Heidelberg, Heinrich von Metternich, stand als Obrist eines Dragonerregiments in kurbayerischen Diensten. Er war am 1.6.1634 bei der Belagerung Regensburgs durch einen Degenstich aus den eigenen Reihen getötet worden. Heinrich von Metternich kümmerte sich um das Regiment in Stellvertretung für seinen jüngeren Bruder, den Obristwachtmeister Wilhelm Hermann von Metternich, der noch in schwedischer Gefangenschaft saß, dem es zugedacht war. Die eigentliche Führung lag inzwischen bei dem Obristleutnant Martin Franz von Oettingen; BIERTHER, Briefe und Akten II. Bd. 8, Nr. 25, Anm. 3, Bd. 9, S. 2, Anm. 4.
Metternich, Wilhelm Hermann von; Obristwachtmeister [ - ] Metternich stand erst 1626 als Hauptmann unter dem Regiment seines Bruders Heinrich von Metternich, dann unter Pappenheim 1627 in kurbayerischen Diensten. Später gehörte seine Einheit zum Regiment Wilhelms V. von Baden. Johann Wilhelm von Metternich, Obrist eines Dragoner-Regiments, war am 1.6.1634 bei der Belagerung Regensburgs durch einen Degenstich aus den eigenen Reihen getötet worden. Dessen Bruder Heinrich von Metternich, kurbayerischer Statthalter in Heidelberg, kümmerte sich um das Regiment in Stellvertretung für seinen jüngeren Bruder, den Obristwachtmeister Wilhelm Hermann von Metternich, der noch in schwedischer Gefangenschaft saß, dem es zugedacht war. Die eigentliche Führung lag inzwischen bei dem Obristleutnant Martin Franz von Oettingen; BIERTHER, Briefe und Akten II. Bd. 8, Nr. 25, Anm. 3, Bd. 9, S. 2, Anm. 4.
Metternich-Winneburg-Beilstein, Emmerich Freiherr von; [ - 4.4.1653] Domherr zu Worms und Paderborn, Trierer Domprobst, Rittmeister und Obristleutnant im Regiment Schönberg, Obrist und Generalwachtmeister, an der Gefangennahme seines Gegners, des Kurfürsten Philipp von Sötern, 1635 in Trier beteiligt, Anlass für Frankreichs offenen Kriegseintritt. STRAMBERG, Antiquarius, 1. Abt., 4. Bd., S. 370.
Metternich-Winneburg, Johann Reinhard von; Generalvikar [16.10.1604 – 1.1.1638] zum protestantischen Glauben übergetreten, Domherr zu Mainz, Trier, Bamberg und Münster, Propst zu St. Martin in Heiligenstadt, Dompropst zu Mainz und Hofratspräsident, Generalvikar und ab Anfang 1630 Administrator Leopold Wilhelms in Halberstadt. STRAMBERG, Antiquarius, 1. Abt., 4. Bd., S. 370.
Metzeroth, N; Offizier [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Metzfall [Mütschefall, Müttschefahl, Mutschefahl], Caspar Wilhelm von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Metzfall [Mutschefall], Hans von; braunschweig-lüneburgischer Obrist [ - 1640] siehe unter „Miniaturen“.
Metzfall [Mitschefall, Mitschefal, Mitzschefal, Mützfall, Mispalt], Wilhelm Kaspar von; Obrist [ - hingerichtet am 18.10.1632 in Neuburg a. d. Donau] siehe unter „Miniaturen“.
Metzgerat [Mötzger, Mitscher], Johann von; Generalkommissar [ - 15./25.3.1630] siehe unter „Miniaturen“.
Metzrode, Wittich von; Hauptmann [ - ] Metzerode führte als Hauptmann unter Julius von Hardegg 1629 die 7. Kompanie in Halle an der Saale. Im Mai 1631 resignierte er. HAUSMANN, Regiment, S. 82, 84f., 118.
Meurer, Johann Christoph; Jurist (1598-1672), Dr. jur., ab 1624 in Hamburg ansässig, 1633 Syndikus, 1663 Mitglied des Rats.
Meuschen [Meusch], Gerhard; Generalauditor [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meusel, N; Obrist [ - 9.8.1638 bei Wittenweier] siehe unter „Miniaturen“.
Meusingen [Meusinger, Meising], Johann Georg von; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meussenholz, N; Obrist [ - ] Meussenholz stand als Obrist in französischen Diensten.
Wie Johann Behr von Lahr, der kaiserliche Resident in Bremen, der ein gut funktionierendes Nachrichtensystem unterhielt, im März 1641 berichtete, warb Meussenholz Soldaten für Frankreich an. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 106.
Meutter [Meuter], Lambert (Lambrecht) [Johannes von] siehe unter „Miniaturen“: Velrath von Lambert
Meven [Meve], N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meven, Roger, gen. Keverberg; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mey, Caspar von; Major [ - ] Mey stammte aus Meissen bei Eilenburg und stand als Major im schwedischen Fußregiment Josias von Rantzau, als er in der Schlacht bei Nördlingen (5./6.9.1634) in Gefangenschaft geriet; ENGERISSER, Nördlingen 1634, S. 270.
Mey, Morion; Rittmeister [ - ] Mey war 1622 ligistischer Rittmeister unter Anholt. SCHÜTTE, Dreißigjähriger Krieg, Nr. 39.
Mey[en], N; Obristleutnant [ - 29.9.1640] siehe unter „Miniaturen“.
Meyer, Hermann; Leutnant [ - ] Meyer stand 1628 als Leutnant in kaiserlichen Diensten. ENGELBERT, Hatzfeld Nr. 7.
Meyer, Johann Eusebius; Hauptmann [ - ] Meyer stand als Hauptmann in kaiserlichen Diensten, als er im Januar Johann von Götz von der Belagerung Trachenbergs berichtete. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 538; Trachenberg [Žmigród, Kr. Militsch]; HHSSchl, S. 541f.
Meyer, N; Obrist [ - ] Meyer stand 1647 als Obrist in schwedischen Diensten.
Am 11.1.1647 schrieb der Landdrost in Westfalen, Wilhelm von Westphalen, an seinen Gönner Ottavio Piccolomini: …“ welcher gestalt der schwedischer Obrister Meyer mit sechs und der Obristwachtmeister Plate sambt vier companien zu roß nach dem Eichsfeld gangen, mit dem Graffen Lowenhaubt [Ludwig Wyrich v. Lewenhaupt; BW] zu conjungiren und dem Landtgraffen zu Hessen daselbsten einsetzen wollen. Nach dessen verrichtung mit den umbliggenden hessischen Völckern conjungiren und auff hiesige statt [Paderborn] wieder was vorzunehmmen intentionirt sein sollen. Andere aber vermeinen, daß gemelte Schwedische zu ihrer haubtarmee oder in Schlesien zu gehen beordert wehren. [...] Das stifft Verden habe der Obrist Meyer zwars quietirt, hingegen aber etzliche ruinirte Königsmarckische regimenter erwarttet würden“. NEUWÖHNER, Im Zeichen des Mars, S. 119.
Meyer, N; Obrist [ - ] Meyer war 1636 kaiserlicher Obrist unter Johann von Götz.
In den Ausgaben der Stadt Geseke wird er unter 1636 erwähnt: „Anno 1636 als herr graff feldmarschalk graff Götz mit untergehabter kayserlicher armada für Paderborn kommen, hat seine excellenz herr obristen Meyern mit 2 starken compagnien reutern und halben regimentsstaeb in hiesige statt logirt und 12 tage verblieben, deren kosten domols von der burgerey aufgenohmen und berechnet worden ad 2 175 rt.
An diesem platz weder eingeschicket ein compagnie reuter und ein compagnie fueßvolk, die andere nacht von den Hessen eingefallen und ruinirt worden, verzeret 130 rt.
Den 22. Septembris [1636] sein abermal vom Meyerschen Regiment 2 compagnien reuter mit 200 commandirten fueßvolkern unter commando eines obristenleutenants von der generalität eingeschickt, die 27 tage verblieben, und von den reutern verzehret 5 725 rt. 32 schillinge, die fueßvolker etwas lenger verblieben, 3 424 rt“. BRUNS, Geseke, S. 169f.
Meyer, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Meyfart, Johann Matthäus; Theologe [9.11.1590 - begraben 30.1.1642] Dr. theol., lutherischer Theologe, Schulmann und Gelehrter, zunächst Professor und Direktor des Coburger Akademischen Gymnasiums (1623-1633), von 1633 bis zu seinem Tod 1642 Professor an der Universität Erfurt und Pfarrer an der Predigerkirche. Seine weitreichenden und im Austausch mit zeitgenössischen Reformern entwickelten pädagogischen Grundsätze und Reformgedanken blieben in seiner Zeit verhältnismäßig wirkungslos, sie wurden aber später teilweise von August Hermann Francke in den Halleschen Stiftungen verwirklicht. Meyfart war Verfasser einer Vielzahl von geistlichen und pädagogischen Schriften, am bemerkenswertesten vielleicht seine Schrift “Christliche Erinnerung. An Gewaltige Regenten, vnd Gewissenhafte Praedicanten, wie das Abschewliche Laster der Hexerei, mit Ernst außzurotten, aber in Verfolgung desselbigen auff Cantzeln vnd in Gerichtsheusern sehr bescheidentlich zu handeln sey” (1631/32 verfasst), in der er als erster deutscher Autor unter Nennung seines Namens das Inquisitionsverfahren und die Folter in Hexenprozessen bekämpfte. Nach seiner Berufung als Professor Primarius der neuen lutherisch-theologischen Fakultät an die 1632 auf schwedisches Betreiben als Reformuniversität neugegründete Universität Erfurt wirkte er ab 1633 bis zu seinem Tod 1642 als Theologe, Universitätsprofessor und Pfarrer in Erfurt und spielte als Dekan der Theologischen Fakultät und zeitweiliger Rektor der Reformuniversität eine herausragende Rolle. Die Arbeit am Bibelwerk Ernsts des Frommen soll er 1636 wegen Depressionen wieder eingestellt haben. JACOBSEN; RUGE, Ernst der Fromme, S. 54. Nach dem Begräbnisbuch der Predigerkirche Erfurt 1642, S. 308, Nr. 9, wurde er am 30.1.1642 begraben. BAUER, Personalschriften Nr. 555, 556. HALLIER; TRUNZ, Meyfart; MEDICK, Zwischen Religionskrieg und Fakultätskonflikt.
Meyr, N; Obristleutnant [ - ] Meyr stand als Obristleutnant in schwedischen Diensten, als er in der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2. 11.1642 verwundet wurde. RUDERT, Kämpfe, S. 151.
Micault van Judevelde, Friedrich; Kriegsrat, Rittmeister u. Drost [ - ]
“Caspar Judex, vormals Soldat in Lingen, dann im Dienst der Staaten, wird am 5. September [1629] verhört. Es geht um einen Anschlag, der das spanische Kastell Lingen in die Hände der Niederländer spielen sollte und in den Graf Ernst Casimir von Nassau, ein von Schwartzenburg und Quirin de Blaw, Gouverneur von Coevorden, verwickelt waren. Der Gerichtsbote von Lingen willigt in rechtliche Austragung. Anscheinend wird Judex dem Friedrich Micault van Judevelde, könglich spanischem Kriegsrat, Rittmeister und Droste zu Lingen, ausgeliefert”. LAHRKAMP, Münsters Rolle, S. 49f.
Michalowitz, Friedrich; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Michel, N; Obrist [ - 29.6.1641 vor Wolfenbüttel] siehe unter „Miniaturen“.
Michel, N; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Michell, Hans; Regimentsquartiermeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Michelwitz, N; Obristleutnant stand als Obristleutnant unter dem Befehl Alexanders II. von Velen. WOLF, Landsberg-Velen, S. 138.
Miehr [Mühr], Hans Georg von, Obrist [ - August 1644 vor Freiburg] siehe unter „Miniaturen“.
Miesel, Hans; Wachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mieß, Kurt von der; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Milag, Martin, auch: Milagius, Martinus; Jurist, Diplomat [2./12.3. 1598 in Tristewitz bei Torgau-28.7.1657 in Dessau] Jurist und Diplomat in fürstlich-anhaltischen Diensten. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, gelang es Milag, sich ab 1619 in der Jurisprudenz-Fakultät der Universität Frankfurt/Oder zu immatrikulieren. Als Lizentiat der Rechte ging er 1623 zu Verwandten nach Zerbst, wo er sich als Jurist betätigte. 1626 berief ihn Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg als Gerichtsamtmann nach Bernburg (Saale). Nach dessen Tod trat er in die Dienste des Fürsten Ludwig I. von Anhalt-Köthen, der ihn als Fürstlicher Rat an die Kanzlei seiner Statthalterei in Halberstadt versetzte. Milag blieb bis 1634 und kehrte anschließend nach Anhalt zurück, wo er die Fürsten Ludwig und August als Fürstlicher Rat in juristischen Fragen beriet. Mehrfach wurde er zu diplomatischen Missionen verwendet. Ab 1638 amtierte er am Zerbster Hof als Kanzler. Bei den Friedensverhandlungen in Osnabrück und Münster vertrat er die anhaltischen Fürsten als Bevollmächtigter. Auch nach 1648 verblieb er weiterhin ausschließlich in anhaltischen Diensten. Auf diplomatischen Reisen und Zusammenkünften vertrat er wiederholt die anhaltischen Interessen. Am 28.7.1657 verstarb er kaum sechzigjährig in Dessau. Unter dem Gesellschaftsnamen „Der Mindernde“ war er ein aktives Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“. Er veröffentlichte zahlreiche juristische Schriften in lateinischer Sprache. Beckmann, Johann Christoph: Historia des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710 (Ndr. Dessau 1995).
Milanz, N; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Milbe, N; Obrist [ - ] Milbe stand als Obrist in kursächsischen Diensten.
Sein Regiment kämpfte in der Schlacht bei Wittstock am 4.10.1636. Er wurde dabei entweder „gequetscht“ oder getötet. THEATRUM EUROPEAUM Bd. 3, S. 710.
Milcke die Wentzel; Wachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Milditz, N; Obrist [ - ] Milditz stand als Obrist in kursächsischen Diensten.
Sein Regiment kämpfte in der Schlacht bei Wittstock am 4.10.1636. Er wurde dabei entweder „gequetscht“ oder getötet. THEATRUM EUROPEAUM Bd. 3, S. 710.
Milert [Milard], Nikolaus; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mille-Draghi [„Graf Hillarii“], Stephan [Stefano]; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mille Draghi [Milly-Draghy, Milistraky, Mylli Fracki, Tragy, „Draco“], Nikolaus [Nicolas, Nicolai] de; Obrist [ - Januar 1640] siehe unter „Miniaturen“.
Miller, David; Rittmeister [ - ] Miller stand als Rittmeister in schwedischen Diensten.
Millesimo [Milisimo], Johann Caesar Graf; Hauptmann [ - Mitte August 1626] siehe unter „Miniaturen“.
Minckenberg [Münckenberg], Goswein; Kriegskommissar [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Minckenberg [Münckenberg], Oswald; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mine, Adam de la; Rittmeister [ - ] De la Mine stand 1645 als Rittmeister des Regiments Sperreuter in kurbayerischen Diensten. KODRITZKI, Seitenwechsel, S. 133.
Minete, David; Obristwachtmeister [ - ] Minete stand als Obristwachtmeister in kursächsischen Diensten.
Am 1.3.1636 erging ein Protestschreiben der sachsen-coburgischen Regierung an Obristleutnant Jakob von Kümmerer, Obristwachtmeister Denis Minete und Obristleutnant Bomgart wegen der Ankündigung der Einquartierung einer kurfürstlich-sächsischen Armee sowie die vorbeugenden Maßnahmen gegen eine zu harte Bedrückung der Untertanen und die Haltung guter Disziplin betreffend. Thüringisches Staatsarchiv Meiningen, Amtsarchiv Heldburg Best. 411230, Nr. 2831.
Minetti, Giovanni Battista; Agent [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Miniati [Miniatti, Migniatti], Antonio, Freiherr von Campoli; Obrist [ - 24.7.1644 in Wien hingerichtet] siehe unter „Miniaturen“.
Miniati [Miniatti], Miniato; Offizier [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Minor, Tobias; Obrist [ - ] Minor war kaiserlicher Obrist und sollte 1632 7000 polnische Reiter für Habsburg anwerben. Die Polen wurden zwar im Januar 1633 zu Grottkau [Grodków] und Oderberg [Oderburg ?] gemustert aber es waren nur 4500 statt der vorgesehenen 7000 Reiter. Wegen der Ausschreitungen wurden sie auf Befehl Wallensteins wieder abgedankt, so dass höchstens 1000 Reiter übrigblieben. KONZE, Stärke, S. 26; die Erwähnungen bei HALLWICH, Briefe und Akten, Bd. 1, 2.
Minsinger, Niclas; Leinenweber [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mislík [Misslig, Mißling, Mistling, Mislich, Mißlich] von Hyršova [Mislík z Hyršova], Johann Sigismund [Jan Zigmund], Freiherr; Feldmarschallleutnant [ - 3.11.1666] siehe unter „Miniaturen“.
Miß, N; Fähnrich [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Misten, Cort [Kurt, Conrad ter] von der; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mitternacht [Mütternacht], N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mittersteiner, Abraham; Fähnrich [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mittlau von Mitleben [Mittleben], Josua von; Obristleutnant [ - ] Der 1634 geadelte Mittlau stand 1639 als Obristleutnant in kaiserlichen Diensten. KNESCHKE, Adels-Lexikon Bd. 6, S. 308f.
Der kaiserliche Obriststallmeister Graf Max von Waldstein ersuchte Melchior von Hatzfeldt im November 1639 aus Wien um die Übernahme des Josua von Mittlau als Obristleutnant in das Hatzfeldt unterstellte Regiment und berichtete ihm von dem Streit zwischen Mittlau und Clary. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 379.
Mitzlaff, Joachim von; Obrist [ - nach 1655] Schwedischer, später kursächsischer Obrist, Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als „der Offene“. 1626 Tätigkeit als dänischer Kriegskommissar unter Johann Ernst von Sachsen-Weimar, unter Johann Ernst von Sachsen-Weimar, nach dessen Tod am 14. 12.1626 Übernahme des Kommandos über dänische Truppen, 1627 Ernennung zum schwedischen Obristen, Kriegsrat und Brigadekommandeur, am 3.9.1632 Kampf in der Schlacht an der Alten Veste (bei Nürnberg), am 16.11.1632 bei Lützen, im Mai 1633 war von Mitzlaff Anführer bei der Meuterei der Fränkischen Armee vor Donauwörth, wodurch er bei Oxenstierna und Horn in Misskredit geriet. An der Schlacht bei Nördlingen nahm er als reformierter Obrist teil, nach dem Prager Frieden war er kursächsischer Obrist, am 28.1.1636 wurde er bei der Erstürmung Barbys durch Johan Banér gefangen genommen und in dauerhafte Verbannung geschickt, aus der er sich jedoch 1639 durch Bestechung eines Wächters befreien konnte. Zuletzt war er kaiserlicher Obrist und Generalkriegskommissar. Bei der Erstürmung Wohlaus (Wolów) wurde er verwundet. LEHMANN, Kriegschronik; ENGERISSER, Von Kronach.
Mober, N; Leutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mocking, N; Obristleutnant [ - 7.9.1632 an der Alten Veste bei Nürnberg gefallen] Mocking stand als Obristleutnant in schwedischen Diensten. Er fiel im Kampf gegen kaiserliche Truppen am 7.9.1632 an der Alten Veste bei Nürnberg. Nach Wassenbergs „Florus“ von 1647 handelte es sich um den Ort ‘Altenberg’. WASSENBERG, Florus, S. 281; MAHR, Monro, S. 211, Anm. 215.
Modersbach [Moderspack], Martin; Obrist [ - 1679] siehe unter „Miniaturen“.
Mohlenfeld(t), Jürgen (Georg); Leutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mohr, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mohr von Wald [Mohrwald, vom Wald(t)], Franz Wilhelm; Obrist [ - 20.7.1643] siehe unter „Miniaturen“.
Mohra, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moitschenbach, Hans; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Molck, Joachim, Obrist [ - ] siehe unter “Miniaturen”.
Möllenbeck, N; Rittmeister [ - ] Möllenbeck war 1622 Rittmeister unter Anholt. SCHÜTTE, Dreißigjähriger Krieg, Nr. 39.
Moller [Müller], Johann; Kriegskommissar [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moller, Peter; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moller, N; Obristleutnant [ - ] Moller soll als Obristleutnant der Kavallerie in schwedischen Diensten gestanden haben. PELZEL, Geschichte der Böhmen Bd. 2, S. 757.
Moller [Müller], N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moller, N; Obristleutnant [ - ] Moller soll als Obristleutnant der Kavallerie in schwedischen Diensten gestanden haben. PELZEL, Geschichte der Böhmen Bd. 2, S. 757.
Mollin, Caspar; Soldat [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mollini, N; Obrist ? [ - ] Mollini wird für 1637 als kaiserliches Regiment erwähnt. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 568.
Molsberg, Johann Wilhelm von; Hauptmann [ - ] Im Januar 1627 wandte er sich mit einer Eingabe wegen schlechter Quartierverteilung an Melchior von Hatzfeldt. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 6.
Moltke, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moltke, N; Rittmeister [ - ] Moltke stand 1631 als Rittmeister in schwedischen Diensten. Im Juni 1631 nahm er Malchin ein. BALCK, Mecklenburg, S. 91; Malchin [Kr. Malchin]; HHSD XII, S. 61f.
Moltzburg, Christoph Moritz von; Rittmeister [ - 2.9.1632] siehe unter „Miniaturen“.
Momorance, N; Obristleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Monbaillion [Montbaillou], Tomasin Freiherr von; Generalwachtmeister [ - 16.8.1632 bei Wiesloch] siehe unter „Miniaturen“.
Moncada [Moncado] y Cardona, Mateo marques de; Obrist [ - 1656] siehe unter „Miniaturen“.
Mondoln, Jan; Leutnant [ - ] Mondoln stand 1642 als Leutnant in kaiserlichen Diensten und lag in Dortmund. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 607, 226.
Mondragon, N de; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Monier [Monnier, Monyer], Anton [Anthonis], Generalfeldzeugmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mönnich, Heinrich [Henrich]; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Monro, Robert, Obristleutnant, Obrist [ca. 1590 - 1680] Zunächst dänischer, später schwedischer Obristleutnant und Obrist des Schotten-Regiments Mackay. Aus Mühlhausen wird 1632 berichtet: „Den 23. Februar ist der Oberste Robert (Monroe), ein Freiherr, mit 2 Compagnien Fußvolk in die Vorstadt einquartirt. Als aber die Wachen nicht allert gewesen, ist er unversehens in die Stadt gedrungen. Der Rath mußte ihm die Schlüssel zu allen Thoren geben, als aber dies dem Herzoge von Weimar geklagt wurde, mußte er den 27. Februar wieder abziehen“. JORDAN, Mühlhausen, S. 56. Monro betätigte sich auch als Chronist. Vgl. MURDOCH, SSNE ID: 94; BENGTSSON, Robert Monro, Part 1, 2; Brockington, Robert Monro.
Montaya [Montard], Johann von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Montecuccoli de Montecerio, Ernesto de; Graf, General [1582 oder 1584 - 18.7.1633] Kaiserlicher Obrist, Generalwachtmeister, Generalfeldzeugmeister und General der Kavallerie. 1617-1620 Dienst als Rittmeister und dann als Obristleutnant im Kürassier-Regiment Dampierre, 1620 Übernahme eines eigenen Arkebusier-Regiments [vgl. MOLL, Die „Befreiung“], am 26.6.1633 bei der Schlacht vor Breisach verwundet, geriet de Montecuccoli in schwedische Gefangenschaft. Einige Quellen berichten, dass er an seiner Verletzung in Ensisheim verstorben sei (KELLER, Drangsale, S. 206, allerdings unter 1634; SCHREIBER, Montecuccoli, S. 31), andere, er habe sich das Leben genommen.
Monteverques [Mondeverques, Montedeverques, Montverquet, Monteurques], Ludwig [Louis] von Lopis [Lopez], Freiherr von; Generalwachtmeister [ - 1668] siehe unter „Miniaturen“.
Montgomery [Conte de Montgomri], Jean [John, Johan] Comte de; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Montgomery, Louis (Loys) Comte de; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Montrichier [Monrichter], Johann Ernst von; Freiherr, Obrist [ - ] Er stand als Obrist und Kämmerer in kaiserlichen Diensten. 1631 kam er mit 5 Kompanien Arkebusiere (vgl. KONZE, Stärke, S. 29) in die Obere Pfalz; er soll gute Disziplin in seiner Truppe gehalten haben. HELML, Dreißigjähriger Krieg, S. 85. 1632 führte er dieses Regiment mit 400 Berittenen in 5 Kompanien. ENGERISSER, Nördlingen 1634, S. 40, Anm. 43.
Montz, Ludwig; Korporal [ - ] siehe unter „Miniaturen“
Montag, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Montausier [Montos], Charles de Ste. Maurice, marquis, später duc de; Feldmarschall [1610 – 1690] siehe unter „Miniaturen“.
Montecuccoli, Andrea; Offizier [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Montoy, N; Obristleutnant [ - ] Montoy stand 1628 als Obristleutnant in kaiserlichen Diensten, als es um die Befestung von Sæby [Nordjyllands A, Jütland; HHSDän, S. 175f.] ging; ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 4.
Montrichier [Monrichter], Johann Ernst Freiherr von; Obrist [ - 1648 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Monypenny, [Henry ?]; Major [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moranda [Morando], Augustin; Fähnrich [ - 1634] Moranda war 1630 bis zum Juni 1631, als er resignierte, Fähnrich der 6. Kompanie im Regiment des Julius von Hardegg. Vgl. die Erwähnung bei HARRACH, Tagebücher.
Morando [Mohr ?], N; Obrist [ - ] Morando stand 1628 als Obrist in kaiserlichen Diensten.
In der Hannover’schen Chronik heißt es: „Den 4. Febr. st. n. oder 25. Jan. st. V. [1628; BW], als Wallensteiner zu Prag gewesen, sein 95 Fahnen und Cornette, so den Dänischen in Holstein und der Oerter abgenommen, durch den Obristen Morando Kayserl. Majestät praesentiret, und vor des General Wallensteiners (welcher der vielen erhaltenen Victorien und dieser eroberten Fahnen und Cornetten zum Reichs-Fürsten gemacht) Logament, je 4 in einem Glied, fliegend, mit Trommeln und Pfeifen, von vornehmen Bürgern zu Prage ins Schloß getragen worden. Um die Zeit sein auch die Dänische, von Feld-Marschall Gr. Schlicken in Holstein gefangene Officirer, darunter Conrad Nelle [Nell; BW] und Calenberg, zu Prage eingebracht und auf der kleinen Seiten, bey den 4 Glocken, stark verwahret worden“. JÜRGENS, Chronik, S. 463.
Morazzi, N; Obrist ? [ - ] Das kaiserliche Regiment Morazzi war im Februar 1635 in Vacha einquartiert. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 23; Vacha [Kr. Bad Salzungen]; HHSD IX, S. 447f.
Mordaco, N; Obrist [ - 17.1.1642 ?] Mordaco soll als Obrist in kaiserlichen Diensten gestanden haben.
Nach den Angaben bei dem Historiographen und Habsburg-Anhänger Wassenberg in seinem 1647 neu aufgelegten „Florus“ war er an dem verlorenen Gefecht Lamboys gegen die Franzosen, Weimarer und Hessen-Kasselischen am 17.1.1642 bei Kempen beteiligt und dabei entweder getötet worden oder in Gefangenschaft geraten. WASSENBERG, Florus, S. 466.
Mordeck, N; Obristleutnant [ - ] Mordeck war 1635/36 kaiserlicher Obristleutnant im Regiment Bönninghausen.
“7 Regimenter unter Bönninghausen rückten [nach dem gescheiterten Feldzug Gallas' in Lothringen] in die Lahngegend und in ihre alten Quartiere in der Wetterau; der Generalwachtmeister selbst begab sich nach Friedberg, wo nach der Abberufung des Obristleutnants Pape der Obristleutnant von Mordeck die Garnison befehligte”. LAHRKAMP, Bönninghausen, S. 316; ROCK, Reichsstadt Friedberg, S. 51.
Mörder, Joachim Freiherr von; Generalwachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mörder, Joachim; Proviantmeister [ - Oktober 1642] siehe unter „Miniaturen“.
Morgana, N; Obrist [ - ] Morgana stand als Obrist in kaiserlichen Diensten. Im Juli 1633 lag er in Eger. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 19; Eger [Cheb]; HHSBöhm, S. 119ff.
Morhardt, Michael; Proviantleutnant [ - ] Morhardt stand als Proviantleutnant unter Johann von Götz in kaiserlichen Diensten.
Über die Ereignisse in der freien Reichstadt Mühlhausen heißt es in der Thomas-Chronik: „Den 5. Okt. [15.10.1636; BW] gibt sich allhier an ein Proviantleutnant Michael Morhardt von der Götzischen Armee, fordert für dieselbe 50 000 Pfund Brot, item für sich und seine bey sich habende Convoy freien Unterhalt. Ist mit den Reutern in die Güldene Sonne gewiesen und ihm 20 000 Pfund Brot verwilligt worden“. JORDAN, Mühlhausen, S. 258.
Moring, N; Rittmeister [ - ] Moring stand 1634 als Rittmeister in in kaiserlichen Diensten.
In den Aufzeichnungen der Stadt Hallenberg heißt es zum 25.12.1634: „Danbevor ist rittmeister Moring in der heiligen Christnacht mit einem trup commandirte reuter herunter kommen, viel lettige pferte mit sich bracht, welcher folgentes tages widerumb aufgebrochen, sein uns aber sammentlich uber die schlege gestiegen, selbige bekostigung wird gesetzt ad 20 reichstaler“. BRUNS, Hallenberg, S. 282; Hallenberg [LK Brilon]; HHSD III, S. 282f.
Möring [Möringk], Heinrich; Kapitänleutnant [ - 9.7.1634 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Moritz, N; Obrist [ - ] Moritz war ligistischer (?) Obrist und 1623 in Berleburg einquartiert.
„Item seind selbigen tages [1623 November 1] Henrich Möllern, Polmanno Pölman und Claus Anton aus ihrem holzwagen drey pferdte von zweien reutern und einem fußgänger, so zur Berleburgh in der Grafschaft Wittgenstein under dem obersten Moritz gelegen, abgenomen worden, deren Polmannus Polman das seinige fur 6 reichstaler und etlichen guten streichen zur Berleburg und etlichen guten streichen zur Berleburg abgecoft, andern zwey sindt ungefehrlich 45 reichsthaler wert gewesen“. BRUNS, Hallenberg, S. 244; Berleburg [LK Siegen-Wittgenstein]; HHSD III, S. 67f.
Moritz; Pater [ - ] stand als Pater der Societas Jesu in kaiserlichen Diensten und soll am 15.6. [25.6.1631; BW] zusammen mit dem ligistischen Generalleutnant Tilly in der freien Reichsstadt Mühlhausen einquartiert gewesen sein. JORDAN, Mühlhausen, S. 53.
Moritz V. von Hessen-Kassel; Landgraf [26.5.1572 - 15.3.1632] Regierte 1592-1627. Moritz V., der „Gelehrte“, wurde 1627 von seinem Sohn Wilhelm V. und den Landständen zur Abdankung gezwungen. MENK, Landgraf Moritz; ROMMEL, Geschichte Hessens, S. 297ff.
Morlee, N; Kapitän [ - ] Morlee stand 1636 als Kapitän in braunschweigischen Diensten unter dem Befehl des Obristen Schlüter.
In der Hannover’schen Chronik heißt es: „Den 17. Aprilis sein 2 Compagnien zu Fuß von des Obristen Schlüters Regiment in die Stadt verlegt, als des Obristen Leibcompagnie und Capitein Morlee, und hat man müssen die Thorschlüssel, die der Obrister Elle gehabt, ihm wieder zustellen“. JÜRGENS, Chronik, S. 520.
Mörmann, N; Obristwachtmeister [ - 6.9.1634 bei Nördlingen] Mörmann war bayerischer Obristwachtmeister [Major] unter Johann von Werth. Er fiel in der Schlacht bei Nördlingen am 6.9.1634. LAHRKAMP, Werth, S. 39; ENGERISSER; HRNČİŘİK, Nördlingen, S. 145.
Morrien zu Nordkirchen, Alexander; Kommandant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Morrien zu Nordkirchen, Johann Freiherr von; Obrist [1597 - 30.3.1628] siehe unter „Miniaturen“.
Mörsberg und Beffort, Georg von; Freiherr [vor 1594 - 1648] 1612-1620 am Stuttgarter Hof, verheiratet seit 1619 mit Dorothea Susanne [1590 - 1638], Tochter von Volrad von Gleichen-Kranichfeld-Ehrenstein-Blankenhain [ - 1627] und der Gräfin Dorothea von Hanau-Münzenberg [1556-1638]. Obervogt von Hornberg 1623-1626 1626 aus württembergischen Diensten geschieden und nach Thüringen übersiedelt. Unterkranichfeld [Kr. Weimar] war 1631 an die Grafen von Mörsberg gefallen.
Morschel, N; Resident [ - ] Morschel war 1640 schwedischer Resident in Saalfeld.
Am 7.7.1640 hatte Banér bereits aus seinem Feldlager bei Saalfeld [Kr. Saalfeld; HHSD IX, S. 369ff.] an den schwedischen Residenten Morschel in Saalfeld geschrieben und den Zustand seiner Armee nach dem Rückzug geschildert, den Lebensmittelmangel, den unterwegs erlittenen Verlust an Munition, Kanonen und Bagage und forderte Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach Schutz in befestigten Stellungen. BADURA; KOČĺ, Der große Kampf, Nr. 1049.
Morsus, Richard; Soldat [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mortaigne de Potelles [Mordani, Mordoni, Mortaiger, Montagne, Mortaine, Mortague, Mortoni], Kaspar Kornelius; Generalleutnant [um 1609 - 18.7.1647] siehe unter „Miniaturen“.
Mortaigne, N; Obristleutnant [ - Januar 1645 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Mortaigne, N; Kapitän [ - 2.11.1642 bei Breitenfeld] siehe unter „Miniaturen“.
Mortal, A.; Obristwachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mortellini [Martolini]; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mos von Kaiblitz, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moßach, N Freiherr von; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moschler, Jakob Heinrich; Kornett [ - ] Moschler stand 1631 als Kornett im Regiment Schönberg in ligistischen Diensten.
Er nahm an der Schlacht bei Breitenfeld am 17.9.1631 teil und geriet in Gefangenschaft. Gegen Ende November trat er in kursächsische Dienste. RUDERT, Kämpfe, S. 79.
Mosdorf, N; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moseler, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moser [Mosen], Melchior; Obristwachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moser, Melchior Adam von; Obristwachtmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moser von Filseck, Friedrich; Obrist, Generalmajor [15.10.1605-20.5.1671] siehe unter „Miniaturen“.
Most, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moterus, Nikolaus; Pfarrer [1584 - 1622] siehe unter „Miniaturen“.
Mötsch, N; Wachtmeisterleutnant [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Motzbach, N; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Moul [Muhl, Mühl, Maul], Wilhelm von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mousleden [Morcelete], N Baron de; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Muffel von Ermreuth, Hans Christoph; Obrist [ - 1648] brandenburg-bayreuthischer Truppenführer, schwedischer Obrist zu Fuß, Kommandant der Plassenburg und Amtshauptmann in Kulmbach, 1633 Belagerer Kronachs, nach dem Prager Frieden Abschied aus schwedischen Diensten. Vgl. die Erwähnungen bei ENGERISSER, Von Kronach.
Müffling, Christoph Heinrich, gen. Weiß, Amtmann [1.1.1602 Stockenroth-29.11.1656 Oberkotzau] Erbherr von Reichenfels, Hohenleuben, Oberkotzau und Oberredwitz, Amtmann zu Schauenstein, amtierte ab 1628 als Amtmann zu Stein, ab 1637 Amtmann, brandenburg-bayreuthischer Rat, Hauptmann zu Wunsiedel und der sechs Ämter.
Müffling, Johann [Hans] Heinrich, gen. Weiß, Kanzler [ - 7.7.1637] brandenburg-bayreuthischer Kanzler, Geheimrat und Kammerpräsident. Vgl. KLUGE, Hofer Chronik.
Mühlen [Möllen], Gottfried zur; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mühlheim [Mühlhaim], Franz Friedrich von; Obristleutnant [ - ] Mühlheim, der Bruder des Georg Friedrich von Mühlheim, stand als Obristleutnant im Regiment Holck bzw. Jung-Trčka. Vgl. ARENDT, Wallensteins Faktotum, S. 246. Er hatte nach Trčkas Ermordung vergeblich gehofft, das Regiment als Obrist übernehmen zu können.
Mühlheim [Mühlhaim], Georg Friedrich von; Obrist [ - 2.7.1638 ?] siehe unter „Miniaturen“.
Muhly, Velten [Valentin]; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, Andreas; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, David; Rittmeister [ - ] Müller stand als Rittmeister im Regiment Sperreuter. KODRITZKI, Seitenwechsel, S. 17, Anm. 4.
Müller, Hans; Hauptmann [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, Johann; Kommissar [ - ] Schwedisch-weimarischer Kommissar. Vgl. die Erwähnungen bei MARX. Möglicherweise handelt es sich um Johannes Müller [1598-1647], Professor der Rechte und Oberstadtvogt; DOMINIKUS, Erfurt, S. 444.
Müller, Johann; Reiter [ - 20.3.1645] Müller war 1645 Reiter im Regiment Gayling von Altheim. Er wurde am 20.3.1645 bei einem Säbelduell in Neumarkt (Obere Pfalz) getötet. RIED, Neumarkt, S. 105; Neumarkt i. d. OPf.; HHSD VII, S. 505f.
Müller [Miller], Johann; Obrist [ - 24.8.1641] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, Reinhart; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, Samuel; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, Sebald; Proviantmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, Siegmund; Generalkommissar [ - ] Müller war Generalkommissar und Zahlmeister in Arvid Wittenbergs Armee. TOEGEL; KOČĺ, Der Kampf, Nr. 1005.
Müller, Stephan; Hauptmann [ - ] Müller stand 1644 als Hauptmann in kaiserlichen Diensten. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 222, 278.
Müller von der Lünen, Burchard, Generalmajor [ - ] Müller von der Lünen soll in Lüneburg geboren worden sein und als Generalmajor in schwedischen Diensten gestanden haben. HORN; HOLM, Beskrivning, S. 130.
Müller, N; Obristleutnant [ - Mai 1644] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, N; Major [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Müller, N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Multesius, N; Obrist [ - ] Multesius stand als Obrist in kursächsischen Diensten.
Sein Regiment kämpfte in der Schlacht bei Wittstock am 4.10.1636. THEATRUM EUROPAEUM Bd. 3, S. 710.
Mummen, N; Rittmeister [ - ] Mummen stand 1635 als Rittmeister unter dem Befehl Alexanders II. von Velen. WOLF, Landsberg-Velen, S. 131.
Münch, N; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Münch [Mönch], N; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Münch von Steinach [Rynach], Lorenz; Generalquartiermeister, Obrist [ - 19.1.1633 bei Memmingen gefallen] siehe unter „Miniaturen“.
Münchhausen, Heinrich von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Munck, Anders; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mundet, Zacharias; Kapitän [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Munk, Kirsten [6.7.1598-19.4.1658 in Boller] Tochter des Ludwig Munk und der Ellen Marsvin. 1615 wurde Kirsten Munk Gräfin von Schleswig-Holstein und die zweite Ehefrau Christians IV. In einer Ehe zur linken Hand heiratete Christian IV. sie am 31.12.1615 in Lundegaard. Mit ihm hatte sie zwölf Kinder, von denen acht das Erwachsenenalter erreichten. 1626 hatte sie eine Affäre zu Otto Ludwig Rheingraf zu Salm und musste schließlich 1630 den Hof verlassen. Sie lebte auf ihren Gütern in Rosenvold und Boller praktisch unter Hausarrest. Fünf der Töchter Kirsten Munks heirateten einflussreiche dänische Adlige, die im dänischen Reichsrat saßen. Diese “Partei der Schwiegersöhne” übte nach dem Tod Christians IV. bis 1651 die tatsächliche Macht im Lande aus.
Münster, Christian von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Münster, Friedrich von; Hauptmann [ - ] Münster war 1622 Hauptmann unter Anholt. SCHÜTTE, Dreißigjähriger Krieg, Nr. 39 (Bl. 433).
Münzingen, N von; Obrist [ - ] siehe unter „Miniaturen“.
Mürderinger, Andreas; Hauptfeldwachtmeister [ - ] Mürderinger stand als Hauptfeldwachtmeister in kaiserlichen Diensten und lag 1627 in Proskau [Prószków; LK Opole]. ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 7.
Muschamp [Musten, Mustein], Henry; Obristleutnant [ - 6.9.1634 bei Nördlingen gefallen] siehe unter „Miniaturen“.
Muschamp [Muscamp, Mustamp, Mustchamp, Mustehemp, Muston, Musten, Mustan, Mussen], Thomas; Obrist [1580 - 6.9.1629] siehe unter „Miniaturen“.
Muschamp [Muschampe, Mustinkamp], William; Obrist [ - 1665] siehe unter „Miniaturen“.
Musculus, Martinus; Offizier [19.9.1631 bei Breitenfeld gefallen] siehe unter „Miniaturen“.
Musquens, Antonio; Obrist [ - 1634] siehe unter „Miniaturen“.
Myl, Friedrich von; Rittmeister [ - ] siehe unter „Miniaturen“.