New York II

Posted on September 19th, 2009 by Sue

Nachdem ich im letzten Post ja über das Fotografieren auf dem Empire State Building berichtet hatte, gehts heute eher um Tipps rund um New York.

Flug

Unser Lufthansa Flug landete am Newark Airport. Von dort kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut bis zur Penn Station nach Manhattan. Auf dem Heimweg sind wir ab JFK geflogen, welcher auch mit Ubahn und Airtrain (5 Dollar) gut zu erreichen ist. Die Fahrt nach JFK dauert ein wenig länger.

Übernachtung

Hotel: Pennsylvania, ein großes Hotel direkt an der Penn Station und am Madison Square Garden. Das Hotel ist – meiner Meinung nach – wirklich ok. Hatten ein relativ großes 4-er Zimmer und ein günstiges Angebot für 9 Übernachtungen gefunden. Günstig zu buchen z. B. über Opodo.de.

Sightseeing

New York City Pass: kostet 80 Dollar und beinhaltet die Eintritte ins Metropolitan Museum, Museum of Natural Statue of LibertyHistory, MoMa, Guggenheim, Empire State Building und die Fahrt nach Liberty Island und Ellis Island. Alternativ können auch eine Stadtrundfahrt oder eine Schiffstour gewählt werden. Vorteil des Passes: man muss sich nicht lange anstellen. Falls man noch einen (internationalen) Studentenausweis besitzt, kann es allerdings günstiger sein, einzeln zu zahlen. Freitags sind übrigens viele Museen entweder kostenlos oder günstiger als an den anderen Öffnungstagen.

Freiheitsstatue/Liberty Island: am besten frühzeitig bei der Fähre sein, man muss bei der Kontrolle am Battery Park teilweise lange warten und auch auf Liberty Island selbst. Rucksäcke durften nicht mit zur Statue genommen werden, Taschen allerdings schon. Getränke ebenfalls nicht. Musste alles in Schliessfächer verstaut werden. Möchte man weiter rauf als nur bis in den Sockel, empiehlt es sich, so ein “Crown Ticket” ein paar Monate im Voraus zu reservieren.

Abends / Ausgehen

Comedy Club am Times Square: am Freitag Abend waren wir in einer Comedy Show am Times Square (HA! Club), Kosten ca. 10 Dollar pro Person mit jeweils 2 Getränken Mindestverzehr. Die Show ging 1,5 Stunden und war wirklich witzig. Meine Empfehlung!

Roof Top Bar 230 Fifth: sehr schöne Roof Top Bar in der 5th Avenue mit Blick auf das Nahe Empire State Building. Tipp: “angemessene Kleidung” tragen, sonst fällt man gleich auf ;)

Shopping

Mein Tipp: ein Ausflug in die Mall “Jersey Gardens”. Die Busfahrt dauert ab dem Port Authority Bus Terminal etwa 35 Minuten, das Returnticket kostet 10 Dollar. Angeblich müssen in Jersey keine Steuern gezahlt werden. Ganz haben wir nicht durchgeblickt, da die angegebenen Preise auch in NY immer netto sind, und wir nie genau wussten, was noch draufgerechnet wird. In der Mall gibt es unter anderem ein Abercrombie Outlet, Victoria’s Secret Outlet, Adidas, Tommy Hilfiger Outlet, … Man kann dafür locker einen Tag einplanen. Die meisten unserer Einkäufe stammen von dort. Am besten gleich früh morgens hinfahren, die Mall öffnet um 10 Uhr. Da ist noch nicht viel los.

Shopping für die “Harten”: Wer noch nicht genug vom Shopping hat und Ausdauer besitzt, der kann ins Century 21 am Ground Zero gehen. Sieht eigentlich nicht so aus, als würden dort wirklich Designersachen verkauft, so wie alles aufgehängt ist, das ein oder andere Schnäppchen findet man aber auch dort. Tipp: man darf lediglich 6 Teile mit in die Umkleide nehmen (wir hatten im Wagen bestimmt 4 mal soviel) und muss sich danach erneut anstellen :)

Das wars dann erstmal von meiner Seite. Vielleicht kann ja jemand den einen oder anderen Tipp mal gebrauchen.

Fotografieren in NY…

Posted on September 5th, 2009 by Sue

Fotografieren ist wohl mein größtes Hobby. Zumal ich sonst eigentlich nicht wirklich andere vorweisen kann ;) Daher möchte ich kurz erzählen, wie es mir beim Fotografieren in New York erging.

Im Prinzip sollte man natürlich die allgemein bekannten Regeln beachten, also beispielsweise:

  • den Wunsch, nicht fotografiert zu werden zu respektieren, egal ob Mitreisende oder Fremde (ist mir auch schon in Hongkong passiert, dass ich gebeten wurde, ein Foto zu löschen falls derjenige auf diesem zu sehen sei)
  • nicht dort fotografieren wo es verboten ist (z. B. in manchen Bereichen der Museen oder in Kirchen)
  • sich darauf vorbereiten, nicht überall ein Stativ mitnehmen oder aufstellen zu können
  • seine Mitreisenden durch das Fotografieren und die damit verbundene Wartezeit nicht zu sehr zu nerven ;)

Empire State Building Observation Deck

Die Sache mit dem Stativ wurde meinen Nachtfotos auf dem Empire State Building fast zum Verhängnis. Eigentlich auch nicht sehr klug davon auszugehen, ein Stativ mit in den 86. Stock nehmen zu dürfen. Aber probieren kann man es ja. Weit kam ich allerdings nicht. Das Stativ musste unten bleiben. Welch eine Freude, bei Dunkelheit (und auch bald einsetzendem Regen) ohne Stativ fotografieren zu dürfen! Ich war relativ sauer, obwohl ich es ja auch einsah, dass nicht jeder sein Stativ dort oben aufstellen kann. Da auch nicht gerade wenige Menschen die gleiche Idee hatten, abends auf das ESB zu gehen, gestaltete sich bereits das Finden geeigneter Plätze direkt an der Mauer am Anfang etwas schwierig. Das Fotografieren selbst war auch nicht viel einfacher, nach längerem Ausprobieren entschied ich mich, meine Nikon in die Gitter zu pressen und zu hoffen, dass die Fotos nicht verwackelt würden. Das Ganze hat mich natürlich sehr viel Zeit gekostet mit ständigem Löschen der verwackelten Bilder. Als es dann auch noch anfing zu regnen, habe ich mich wenigstens darüber freuen können, die Gegenlichtblende eingepackt zu haben. Diese eignet sich nicht nur fürs Fotografieren bei Sonne, sondern auch – und vermutlich sogar noch besser – bei Regen. Nach etwa 2 Stunden – die genaue Zeit weiss ich nicht mehr, so wurde es mir jedenfalls gesagt, beim Fotografieren verliere ich jegliches Zeitgefühl – hatte ich dann eine Menge Fotos, von denen einige auch ganz akzeptabel sind. Fürs nächste Mal würde ich es allerdings vorziehen, einen Gorillapod mitzunehmen. Für die Digicam besitze ich solch ein Stativ bereits, leider nur noch nicht für die DSLR. Vor dem nächsten Urlaub denke ich über diese Investition auf jeden Fall nach. Noch ein Tipp: das ESB ist relativ überlaufen mit Touris, da es auch beispielsweise im New York City Pass, den auch wir besaßen, enthalten ist. Beim nächsten NY-Besuch würde ich das ToTR, Top of The Rocks – Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center – vorziehen. Von dort hat man Aussicht auf das Chrysler (wohl aber etwas kleiner) sowie das Empire und den Park (ok, bringt nachts nicht so viel). Es gibt keine Mauern, sondern bis zum Boden reichende Glasscheiben. Zwischen diesen ist soviel Platz vorhanden, dass man eine Kamera durchstecken könnte, um keine Spiegelungen auf den Bildern zu haben. Ob man hier ein Stativ mitnehmen kann, weiss ich leider nicht. Falls nicht wird es sich aber wohl noch schwieriger gestalten, Nachtaufnahmen zu machen, als auf dem Empire State Building, wo man wenigstens einigermaßen seine Kamera abstellen oder in die Gitter drücken kann. Freue mich natürlich immer über Tipps und Rückmeldungen, wenn jemand dort schon mal war und nähere Infos hat.

Touri-Wochenende

Posted on May 3rd, 2009 by Sue

Dieses Wochenende hatte ich Besuch aus der Heimat und so standen die typischen Touristen-Dinge auf dem Programm: Große Hafenrundfahrt in einer Barkasse, Speicherstadt und Hafencity (zu Fuß), Shopping auf der Mö und Gänsemarkt, Kiez, Eis essen in der Schanze, Essen im Portugiesenviertel und natürlich Fischmarkt am Sonntag morgen.

Speicherstadt bei Nacht

Hanseatic Trade Center

1. Hafenrundfahrt

Wer es gerne etwas schaukelig hat, der sollte in einer Barkasse durch die Speicherstadt fahren (wegen Tiefwasser allerdings oft nicht so gut möglich). Die Dauer von 1 Std hat auch gereicht. Ganz interessant, nächstes Mal aber vielleicht lieber auf einem “richtigen Schiff” :-)

2. Speicherstadt und Hafencity

Eigentlich nicht viel dazu zu sagen, ausser dass der Bäcker Dat Backhus zu empfehlen ist, leckerer Zitronenkuchen und günstige Preise mit Draussen-Sitzen (Kaffee, Cola und 2 Stück Kuchen für 6 Euro).

3.  Shopping

Leider viiiel zu voll, trotz der Tatsache, dass an diesem Tag bis 23 Shopping möglich war…

4. Kiez

Regenbogentrinken in einer Kneipe auf dem Hamburger Berg – “… hatten wir das blaue Zeug schon?” :-)

5. Schanze

Natürlich auch viel zu voll aber naja, Eis geht immer. Weiss wieder nicht wie der Laden hieß. Merk ich mir letztes Mal. Ende Susannenstraße und dann rechts. Eis war lecker.

6. Portugiesenviertel

Schönes Wetter, verlängertes Wochenende – alle Restaurants in meinem Viertel extrem voll. Also drinnen beim Italiener einen Platz für 2 gefunden (leider, dort arbeitet mein “Lieblingskellner”, dem sein Job offensichtlich keinen Spaß macht), nach 5 Minuten aber umentschieden und zum Döner gegenüber gegangen. Sehr empfehlenswert. Schön dünn geschnittenes Fleisch auf dem Dönerteller. Gute Wahl. Der Italiener bleibt mir ab sofort erspart. Am nächsten Abend waren wir bei “Ciao Ana”, meinem Lieblingsitaliener hier. Hatte wiedermal Tortellini alla Panna, kann ich also auch gut weiterempfehlen. Die Mitarbeiter sind sehr international und waren etwas im Stress, aber trotzdem freundlich und das Essen ist auch gut.

7. Fischmarkt

Plan fürs nächste Mal: doch mal eher aufstehen und nicht mit den Tausend anderen Touris hinmarschieren. Wetter war leider nicht mehr so toll, Nieselregen, aber zum Obst- und Gemüsekaufen hats gereicht. Zurück sind wir dann mit der Fähre gefahren. Mehr laufen musste wirklich nicht sein. Möchte lieber nicht wissen, was wir an den 2 Tagen gelaufen sind.

Was wir leider nicht mehr geschafft haben: Michel und Elbtunnel. Muss ich dann doch wohl mal alleine machen oder mit dem nächsten Besuch. Wer kommt vorbei? :-)

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