Thai Kochkurs auf Koh Lanta
Thailändisches Essen mit frischem Gemüse, Reis und Hühnchen ist einfach hammer lecker. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Thai-Kochkurse, die man fast überall in Thailand machen kann, sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Auf Koh Lanta hatte ich genügend Zeit, um mich in die thailändische Kochkunst einführen zu lassen. Mit zwei netten Jungs buchten wir den Kochkurs in unserem Hotel am Long Beach für den nächsten Nachmittag. Angeboten wurden Kurse am Morgen, Nachmittag und Abend.
Jeder Teilnehmer bekam ein Rezeptbuch mit 10 verschiedenen Gerichten und Pasten, aus dem die Gruppe 5 Gerichte auswählen sollte. An diesem Nachmittag waren wir die einzigen Teilnehmer und konnten so ganz nach unserem Geschmack aussuchen, was wir kochen wollten.
Der Kurs startete mit einer Einweisung in die verschiedenen Gemüsesorten wie z. B. Ingwer, Hot Basil leaves – Basilikumblätter, Thai Chillies und wie Lappen aussehende Pilze.
Jeder bekam ein Messer und Schneidbrettchen sowie 5 Boxen für die Vorbereitung der 5 Gänge. Das erste Rezept, das wir uns ausgesucht hatten, war eine Kokusnusssuppe. Hierfür wurden Ingwer, Limettenblätter, Pilze, Zitronengras, Knoblauch, Charlotten und Galangal-Scheiben (werden nicht mitgegessen) in die erste Box geschnitten. Bei dieser – sowie bei allen anderen Gerichten – konnte jeder von uns entscheiden, ob er Hühnchen, Seafood oder Gemüse möchte.
Als nächster Gang wurden die Zutaten für mein Lieblings-Thai-Essen vorbereitet: Gebratener Reis mit Gemüse und Ei. Karotten, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Tomaten und Knoblach wurden nach Anleitung des Kochs zerkleinert und in die nächste Box verfrachtet bevor wir zur Vorbereitung für den nächsten Gang, Stir fried chicken with hot basil leaves, übergingen. Hierfür wurden z. B. Chillies, Zwiebeln und hot basil leaves geschnitten.
Die meiste Arbeit machte die Red curry paste, die wir anschließend zubereiteten. Für die Paste benötigten wir Kurkuma, Zitronengras, Knoblauch, rote Zwiebeln, Ingwer, Zitronenschale, Charlotten und Chillies. In einem Mörser wurde alles so fein zermahlen, dass die Inhaltsstoffe nicht mehr zu identifizieren waren, was ganz schön viel Mühe machte. Netterweise übernahm der thailändische Koch den meisten Teil davon ![]()
Für den letzten Gang Red curry with seafood or chicken wanderten nach und nach die nötigen Zutaten wie z. B. Bohnen, Babymais, und sweet basil leaves in die letzte Box. Anschließend wechselten wir unseren Arbeitsplatz und machten uns an die Woks. Innerhalb kürzester Zeit wurde hier jeder Gang im Wok gebraten, länger als 3-5 Minuten dauerte kein Gericht in der Zubereitung. So wurde ein Gang nach dem anderen zubereitet und gegessen bevor wir pappsatt waren.
Da wir eine sehr kleine Gruppe waren, dauerte der Thai-Kochkurs nicht so lange wie in der Broschüre angegeben und wir wurden schon etwas eher zu unserem Hotel zurückgefahren. Mit dem Rezeptheft, das wir mitnehmen durften, werde ich versuchen, die Gänge einmal nachzukochen. Leider wird es bei uns die Zutaten nicht so frisch geben, wie wir sie in Thailand zum Kochen nutzen konnten. Einen Versuch ist es aber wert. Bewerbungen für Testesser werden gerne entgegen genommen








Bei diesem Kochkurs hätte ich aber auch gern mitgemacht. Das sieht ja alles super lecker aus.